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Emmerich
Großes Interesse am Posten des Wirtschaftsförderers

Emmerich. Bewerbungsgespräche sollen nächste Woche geführt werden. Die FDP will keinen hauptamtlichen Nachfolger für Johannes Diks. Von Markus Balser

Noch bis zum 30. Juni läuft der Vertrag des ehemaligen Bürgermeisters Johannes Diks als Wirtschaftsförderer. Danach soll er wie berichtet von einem hauptamtlichen Nachfolger abgelöst werden. Die Ausschreibung dafür ist bereits beendet. Für den Posten gab es zahlreiche Bewerbungen aus ganz Deutschland, wie die Stadtverwaltung auf Nachfrage der RP mitteilte. In der kommenden Woche wird die Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsförderung erste Bewerbungsgespräche führen. Die Stadtverwaltung hofft, dass der oder die "Neue" den Posten möglichst nahtlos, am besten also noch in diesen Sommer, antreten kann. "Das hängt jedoch von den Kündigungsfristen der Bewerber ab", so Emmerichs Stadtsprecher Tim Terhorst.

Ungeachtet dessen steht in der nächsten Ratssitzung am kommenden Dienstag eine Eingabe der FDP zum Thema Wirtschaftsförderung zur Debatte. Die Liberalen, nicht mehr im Emmericher Rat vertreten, sind dagegen, einen neuen Wirtschaftsförderer einzustellen. Angesichts der schwierigen Haushaltslage mit einem Fehlbetrag von vier Millionen Euro sei eine solche Stelle auch in den kommenden Jahren nicht zu vertreten, schreibt die FDP-Vorsitzende Ursula Brockmann. Sie schlägt vor, dass der Posten vom Bürgermeister so wie in den letzten Jahren gegen ein kleines Entgelt ausgeübt wird. Denn: "Wirtschaftsförderung ist Chefsache."

Quelle: RP
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