| 00.00 Uhr

Rees
Haldern: Das sind die neuen Presbyter

Rees: Haldern: Das sind die neuen Presbyter
Christiane Hermsen FOTO: privat
Rees. Die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde in Haldern haben am Sonntag ihr neues Leitungsgremium gewählt.

"Wir hatten einen tollen Tag", resümiert Pfarrerin Elke Spörkel den Wahlsonntag der evangelischen Kirchengemeinde. Elf Kandidaten stellten sich für das Amt des Presbyters zur Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 38 Prozent freut sich die Pfarrerin. Insgesamt waren es 377 Gemeindeglieder, die über die Zusammensetzung des Gremiums entschieden haben. Die Mehrheit, rund 28 Prozent, haben das per Briefwahl getan.

Die acht Presbyter der Gemeinde stehen nun fest: Es sind Klaus Awater, Anke Graaf, Jutta Heister, Christiane Hermsen, Tina Kook, Heinz Kortheuer und Ellen Moelleken-von Mulert, Erfried Schüttpelz. Die Gemeinde-Mitarbeiterin Petra Wilke und die Pfarrerin selbst komplettieren das Presbyterium. Mit über 80 Prozent konnte Metzger Heinz Kortheuer die meisten Stimmen auf sich vereinen. Er und Anke Graaf starten damit in ihre fünfte Amtszeit. "Das ist schon eine lange Zeit. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich jemand so lange engagiert", so Spörkel. Neu im Amt sind die 46-jährige Sozialpädagogin Christiane Hermsen sowie die 61-jährige Hausfrau Ellen Mölleken-von Mulert. Nicht ins Gremium geschafft haben es Maike Marpe, Wilfried Stratmann und Alexandra Velsinger. "Der Kandidat mit den wenigsten Stimme brachte es immerhin noch auf 126, und das ist nicht wenig", gab Spörkel zu bedenken. Am 6. März werden die neuen Presbyter im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes um 10 Uhr feierlich eingeführt.

Viel steht für das neue Presbyterium auf dem Programm. "Wir werden sehen, wie die Kirche sich an der Unterstützung der Flüchtlinge beteiligen kann", sagt die Pfarrerin. Auch stehe das Presbyterium vor der Aufgabe neue Zielgruppen zu erschließen.

Familien, Jugendliche und Kinder sollen dafür verstärkt in den Blick genommen werden. "Ich merke immer wieder, dass die Kirche sich den Menschen entfremdet", erzählt Spörkel und berichtet davon, dass auch bei Hochzeiten immer weniger Paare den Weg in die Kirche fänden.

Das Presbyterium wolle aktiv gegen einen solchen Trend arbeiten. "Dafür brauche ich ein vielfältiges Presbyterium", sagt Spörkel.

(kwa)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Rees: Haldern: Das sind die neuen Presbyter


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.