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Rees
"Harmonie" auf dem Asdonkshof

Rees: "Harmonie" auf dem Asdonkshof
Jüngst ging es zur Müllverbrennungsanlage Asdonkshof. In einer mehr als zweitündigen Führung erhielten die Sänger einen Einblick in diese Anlage, in der Strom und Fernwärme aus der Müllverbrennung gewonnen werden. FOTO: Privat
Rees. Der Männerchor nutzt die schöne Jahreszeit für Ausflüge. Mit dabei auch Manfred Ysermann, der neue Chorleiter.

Ohne Musik läuft beim Männerchor Harmonie nichts. Auch nicht in der Sommerpause, in der die Herren auf Tour sind. Seit rund 30 Jahren ist es bei den "Harmonisten" üblich, in der schönen Jahreszeit zu interessanten Besichtigungsfahrten aufzubrechen. Dabei haben die Sänger stets ein Liedchen auf den Lippen. "Sehr zur Freude der Zuhörer", sagt Schriftführer Michael Berendsen. In den Genuss kamen aktuell Radfahrer, die die Fähre Rääße Pöntje nutzten. Denn an Bord waren auch die Sänger, um über den Stand der Arbeiten an der Flutmulde zu informieren.

"Jeden Dienstag bei der Probe fällt der Blick vom Probenlokal auf die zur Zeit noch tätigen Großgeräte der Baufirma zur Fertigstellung des Projekts", so Berendsen. Klar, dass die Reeser daher auch gern mal Näheres wissen wollten. Die Ausflügler hatten sich der fachkundigen Leitung von Gästeführer "Hein vom Rhein" - alias Heinz Wellmann - anvertraut. Die Infos belohnten die Herren mit Ständchen und sangen unter anderem das Lied "Ek wet en Plätzke an de Rhinn". Abgeschlossen wurde diese Erkundung mit einem Fischessen im Turmzimmer des Rheincafé Rösen. Dort kam natürlich Fisch auf den Tisch - Zander, Lachs und Dorsch. Mit dabei war auch der neue Dirigent der Harmonisten Manfred Ysermann.

Ein weiterer Ausflug führte zur Müllverbrennungsanlage Asdonkshof. In einer mehr als zweistündigen Führung erhielten die Sänger einen Einblick in die moderne Anlage. Sie erfuhren, dass hier nicht nur der Müll verbrannt wird, sondern gleichzeitig aus der Müllverbrennung Strom und Fernwärme gewonnen werden. Sie schauten zu, wie der Biomüll kompostiert und zu Dünger verarbeitet wurde.

Am Nachmittag nahmen die Reeser im Biergarten des Moerser Brauhauses Platz, um zünftig zu speisen. Natürlich brachten sie auch dort ein Ständchen. Und erhielten spontanen Applaus von den Passanten.

Eine weitere Besichtigung führte zur Firma Lemken in Alpen, die auf die Herstellung von großen landwirtschaftlichen Geräten für die Bodenbearbeitung spezialisiert ist.

Seinen Abschluss fand das diesjährige Sommerprogramm in dieser Woche mit einem zünftigen Grillen bei Sangesfreund Heribert Otten an der Wannwicker Straße. Krakauer, Steaks, Weißwürste und Bauchfleisch brutzelten auf dem Grill. Dazu gab es selbst gemachten Kartoffelsalat.

(rau)
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