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Emmerich
Hospizbewegung eröffnet Treffpunkt für Trauernde

Emmerich. Eingeweiht wird das "Café Labyrinth" am Neumarkt am Sonntag. Einmal im Monat hat es geöffnet.

Am kommenden Sonntag wird die Eucharistiefeier um 11.30 Uhr in St. Martini ganz im Zeichen der Hospizbewegung stehen. Thema: "Der leere Stuhl". Ein vertrauter Mensch ist gestorben. Sein Platz bleibt leer. Sein Stuhl erinnert an ihn. Wohin mit dem Verlust, der Erinnerung, den Fragen, der Trauer?

Kurz danach, für 13 Uhr, lädt die Hospizgruppe Emmerich mit einem offenen Sektempfang zur Eröffnung eines neuen Trauercafés in den Räumen des Seniorencafés am Neumarkt 2. Das "Café Labyrinth" wurde unter anderem durch Spenden der Rudolf W. Stahr Stiftung und der Seelsorgeeinheit St. Christophorus/ St. Johannes dem Täufer ermöglicht. Durch die Anbringung neuer Vorhänge wurde ein geschützter Raum geschaffen. Hier können künftig Trauernde reden, schweigen, oder einfach nur da sein, mitmachen, weinen und auch lachen. Ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und -begleiter sind für die Gäste da. Sie sind aufgeschlossen für ihre Anliegen und Fragen. Eine Anmeldung für den Besuch ist nicht erforderlich und das Angebot ist immer kostenlos.

Der morgige Sonntag ist als Informations- und Schnuppertag gedacht. Ab 15 Uhr werden Kaffee und Gebäck gereicht, so wie es in Zukunft an jedem dritten Sonntag im Monat der Fall sein wird. Erster regulärer Termin wird dann kurz vor Weihnachten am 17. Dezember sein.

Quelle: RP
 
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