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Emmerich
Hüthumer sind mit neuem Weg an der Schule zufrieden

Emmerich. Die Resonanz der Dorfbewohner sei durchweg positiv, sagte Ortsvorsteher Elmar Bolwerk. Jetzt könne man den Weg auch ohne Probleme mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen befahren. Außerdem sei er insgesamt viel sicherer als vorher. Von Monika Hartjes

Gemeint ist der kleine Fuß- und Radweg an der St. Georg-Schule. Vor der Erneuerung verlief dieser - durch einen Graben getrennt - an der B8 entlang. Ein Zaun trennte ihn vom Schulhof. "Wir wurden dann mehrmals von Hüthumern angesprochen, dass der Weg sehr holprig und kaputt ist. Baumwurzeln haben den Weg beschädigt", erzählte CDU-Ortsverbandsvorsitzende Erik Arntzen. Im Rahmen der jährlichen Ortsbegehung der Hüthumer CDU mit Vertretern der Verwaltung habe man das dann aufgegriffen und gemeinsam mit der Stadt nach einer Lösung gesucht. Es habe zwei Vorschläge gegeben: entweder den Weg zu sanieren oder hinter das Schulgelände zu verlegen. Nach Abwägung der Kosten habe man sich für die zweite Variante entschieden. "So konnten vorne an der B8 die Bäume erhalten werden", freute sich Arntzen.

In der letzten Woche vor den Herbstferien begannen die Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe mit den Vorbereitungen, in den Ferien wurde die Maßnahme umgesetzt. "Wir haben knapp drei Wochen Bauzeit gebraucht", erklärte Straßenbaumeister Jörg Illbruck von den KBE. Damit der Weg nicht wieder von Baumwurzeln geschädigt wird, wurde eine sogenannte Wurzelsperre - eine 60 Zentimeter breite Kunststoffwand - in die Erde gesetzt. Der Zaun wurde bis zum Graben versetzt und entlang des neu asphaltierten Weges neu errichtet. Der Weg ist für alle offen und führt von der Kleyschen Straße bis vor die Kirche. Verbleibende Flächen wurden mit Rollrasen ausgelegt. "Die Absperrgitter stehen noch, weil die Brücke zurückgebaut werden muss", erklärte Illbruck.

Schulleiterin Monika Geerling lobte die gute Zusammenarbeit und die schnelle Ausführung. Durch die Verlegung des Weges würde auch die Sicherheit für die Buskinder erhöht, betonte sie. Die Bushaltestelle wurde weiter nach hinten in die Kleysche Straße verlegt. "Die Kinder können in Ruhe auf dem Schulgelände bleiben, bis der Bus kommt, der Busfahrer wartet, bis sie einsteigen." Damit keiner direkt auf die Straße rennen kann, sind Sperren - sogenannte Scheren - angebracht worden. Auch der gelbe Punkt für die Sammelstelle zum sicheren Überqueren der Straße wurde nach hinten, weg von der Bundesstraße, verlegt. Eine Beleuchtung wird auch noch installiert. "Die ist bereits genehmigt und in Auftrag gegeben", so Illbruck.

Quelle: RP
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