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Emmerich
IHK warnt Unternehmen vor Cyberkriminellen

Emmerich. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen warnt Unternehmen vor einer Betrugsmasche, mit der Cyberkriminelle bereits Schäden in Millionenhöhe angerichtet haben. Bekannt ist die Methode unter dem Stichwort "CEO Fraud" oder "Fake President". "Es ist eine besonders gut gemachte und hinterhältige Methode", so Dr. Jochen Grütters, Leiter des Geschäftsbereichs Recht der IHK Nord Westfalen. Dabei gelingt es den Tätern, die klassischen Sicherheitsmechanismen der Firmen zu überwinden und die Finanzbuchhaltung davon zu überzeugen, Überweisungen in beträchtlicher Höhe vorzunehmen. Häufig seien die Betrüger in die Unternehmens-IT eingedrungen. "Sie geben sich meist als Vorstandsmitglied oder Geschäftsführer aus und bitten per E-Mail oder Telefon einen Mitarbeiter aus der Buchhaltung, eine eilige Überweisung auszuführen", so Grütters. Fast immer sollen die Geldtransfers auf ausländische Konten erfolgen, vor allem in Asien und Osteuropa. Fliegt der Betrug auf, sind die Konten schon meist leergeräumt.

Info: "www.ihk-nordwestfalen.de/P4757" oder Landeskriminalamt NRW, Tel. 0211 9394040.

Quelle: RP
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