| 00.00 Uhr

Rees
In Alpen ist zu sehen, was in Rees kommt

Rees: In Alpen ist zu sehen, was in Rees kommt
So sieht das Projekt aus, das die Firma Hüls momentan in Alpen verwirklicht.
Rees. Projektentwickler Hüls ist momentan dabei, die Gutachten für das Niag-Gelände abzuarbeiten. So soll etwa geklärt werden, welchen Untergrund es dort gibt. Wie ein Hüls-Projekt in der Bauphase umgesetzt wird, ist in Alpen zu sehen. Von Sebastian Latzel

Im November hat Projektentwickler Andreas Hüls das Konzept für die Entwicklung des Niag-Geländes der Reeser Öffentlichkeit vorgestellt. Wie berichtet, stieß der Mix aus Wohnen und Gewerbe auf großes Interesse und überwiegend auf Zustimmung.

Den meisten Zuhörern gefiel, dass auf der aktuell brachliegenden Fläche von 10 000 Quadratmetern vorwiegend Wohnraum gebaut werden soll, dass an der Dellstraße ein neuer großer Platz für Außengastronomie geschaffen werden könnte und dass sich die Architektur der beiden Großbauten harmonisch in den historischen Stadtkern einfügen soll. Der Bürgermeister sprach von einem "passgenauen Konzept".

Aktuell ist der Projektentwickler dabei, eben jenes Konzept weiter auszuarbeiten und zu konkretisieren. "Wirtschaftlich, statisch und brandschutztechnisch muss alles durchleuchtet werden", sagt Hüls. Zunächst stehen allerdings erst einmal umfangreiche Gutachten an. Dazu muss beispielsweise die Bodensituation genau untersucht werden, um zu wissen, welche Gebäude darauf errichtet werden können.

Projektentwicklung und Genehmigung bräuchten Zeit, so Hüls. Er will in Ruhe planen. Nichts sei schlimmer, als wenn es später einen Baustopp gebe, weil es irgendwo hake.

Mit einem konkreten Baubeginn rechnet er nicht vor Ende des nächsten Jahres, vermutlich werde es auch bis Anfang 2017 dauern.

Die Suche nach den Mietern werde auch erst aktuell, wenn die genauen Grundrisse vorliegen. Es gäbe eine Reihe von Interessenten, die investieren möchten. Auch diese Gespräche werde man dann konkretisieren, wenn genau feststehen, was auf dem Gelände passiert.

Wie schnell Hüls-Projekte umgesetzt werden, ist in der Gemeinde Alpen zu sehen. Dort baut Hüls mitten in der Stadt die Amalien-Galerie. Auch hier gibt es einen Mix aus Gewerbe und Wohnungen.

"Unsere Handschrift ist an dem Objekt deutlich zu sehen", sagt Hüls. Auch in Alpen dominieren die Fassaden, die Hüls in Bocholt beim Hammersen-Viertel wählte. Jene prägnante Architektur, die an Orte im Norden erinnern. "Das städtebauliche Konzept in Alpen ist durchaus mit Rees vergleichbar. Allerdings ist das Objekt auf dem Niag-Gelände erheblich größer." Zudem gibt es in Alpen eine Tiefgarage, in Rees werden Parkplätze oberirdisch angelegt. Blickfang soll später auch die Dachterrasse sein, die als öffentlicher Ort der Begegnung geplant ist. Dort soll es viel Grün und Möglichkeiten zu Fitness oder Spiel geben.

Dieses Konzept setzt Hüls gerade auch bei der Erweiterung des Hammersen-Viertels um. Ende August wird das Projekt dort bei einem Tag der Offenen Tür vorgestellt. Hüls erwartet dann auch reges Interesse aus Rees und Alpen. "Ich habe schon von vielen gehört, die sich in Bocholt ansehen wollen, was dann so ähnlich auch in ihrer Stadt entstehen wird."

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Rees: In Alpen ist zu sehen, was in Rees kommt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.