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Isselburg
Isselburger Prinzenpaar kommt erstmals aus Werth

Isselburg. Schon kurz nach Beendigung der Session geht beim Elferrat der Kolpingfamilie die Suche nach einem neuen Prinzenpaar los. Und da schaut man sich nicht nur in Alt-Isselburg um. Denn in der Vergangenheit war man auch in Anholt, Heelden und Vehlingen fündig geworden. Nur in Werth wollte es nie so recht klappen. Aber das hat sich in der Session 2016/17 geändert: Zum allerersten Mal kommt das Isselburger Prinzenpaar aus Werth.

Und so konnte am Samstagnachmittag im St. Elisabethhaus unter dem Motto "Ob Regen, Sturm oder Sonnenschein, in Isselburg wollen alle sein" die Karnevalssession mit der Vorstellung des Prinzenpaares eröffnet werden. Die da sind: Sammy I. (Dunkerbeck), der flötende Seemann und Moni II. (Seggewiss), die klingenden Beckenspielerin.

"Wir waren unglaublich erstaunt, als Andre Kresken und Christoph Kock nach einigen erfolglosen Versuchen uns endlich angetroffen und gefragt haben", erzählten sie: "Aber dann haben wir uns ziemlich schnell entschlossen, es zu machen." Sammy Dunkerbeck stand bereits mit 14 Jahren als Engelchen auf der Bühne und war viele Jahre im Karneval in Werth aktiv, bis dieser vor elf Jahren eingeschlafen ist. Er findet es schön, mal wieder in den Karneval "reinschnuppern" zu dürfen. Musik ist beider Leben und beide geben alles beim Werther Tambourkorps. Sammy spielt Flöte und oft hört man ihn singen. Und Moni lässt die Becken hell erklingen. Mit Leib und Seele sind die beiden dabei, doch in diesem Jahr haben sie ein neues Hobby - die Narretei.

Um ein neues Kinderprinzenpaar zu finden, musste Gundi Loskamp diesmal nicht lange suchen. Schon vor Jahren wollte Felice Feldhaus Kinderprinzessin werden, stammt sie doch aus einer karnevalsverrückten Familie und hat schon in der Minigarde begeistert. Einen Prinzen hatte sie sich auch schon ausgesucht. Den Zwillingsbruder ihrer Schulfreundin: Luca Potten. Beide kennen sich schon aus der Babyspielgruppe und haben sich nie aus den Augen verloren.

Auch das Programm bei der Vorstellung der Prinzenpaare konnte sich sehen lassen. Junior- und Minigarde begeisterten, der Gardetanz war wieder einer der Höhepunkte. Der "Knaller" war Andre Nehring, der allerlei Dönkes und Lebenserfahrungen zum Besten gab und sich sicher war: "Alles im Leben hat seine Zeit - heute Freud und morgen Leid." Und bevor beim Finale sich alle Akteure erst einmal wieder verabschiedeten, hatte das Männerballett, seit Jahren eine feste Größe, die Gelegenheit zu zeigen, wie man im Alter und mit Rollator die Tanzbeine schwingen kann.

(B.T.)
 
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