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Emmerich
IWE auf der Eltener Kirmes

Emmerich. Die Einzelhändler wollen lokale Veranstaltungen unterstützen. Von Monika Hartjes

Luca Paus freute sich. "Ich habe am Glücksrad drei Freikarten für die Raupe gewonnen", jubelte der Zwölfjährige. Er freue sich jedes Jahr auf die Eltener Kirmes. "Am liebsten mag ich ja den Autoscooter, aber die Raupe finde ich auch klasse."

Am Samstag um 13 Uhr wurde die Eltener Kirmes auf dem Marktplatz eröffnet. Auf den Fassanstich wurde verzichtet, dafür entrichtet Ortsvorsteher Albert Jansen eine Geldspende zugunsten caritativer Zwecke. Diesmal startete die Kirmes mit einem Glücksrad - eine Aktion der IWE, der Interessen- und Werbegemeinschaft Elten. Zwar war die Kirmes wegen des Nieselregens zunächst nicht gut besucht, aber am Glücksrad standen Kinder und Erwachsene trotzdem Schlange, denn es gab Preise zu gewinnen Neben den Freikarten für die Fahrgeschäfte konnte man Spielsachen, Plüschtiere und Gutscheine für Zuckerwatte und Lebkuchenherzen gewinnen. Die Preise wurden von den Schaustellern zur Verfügung gestellt.

"Die Werbegemeinschaft möchte lokale Veranstaltungen unterstützen. Die Kirmes ist ein Fest, das zu Elten gehört", sagte Rainer Elsmann von der IWE. "Wir als Schausteller finden es klasse, dass die Werbegemeinschaft sich mit einbringt", freute sich Dirk Jansen, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Kleve-Geldern. "Die Schausteller haben die Aktion gerne unterstützt." So werde die kleine Dorfkirmes noch mehr in den Focus gerückt, was hoffentlich noch mehr Besucher bringe, so Jansen.

Auch "Kirmesarchitektin" Gabi Tebaay, wie die Mitarbeiterin der Stadt von den Schaustellern genannt wird, schaute sich zur Eröffnung auf der Eltener Kirmes um. Seit 2002 ist sie nicht nur für die große Emmericher Kirmes, sondern auch für die "kleine Schwester" in Elten zuständig. "Hier sind zwölf Schausteller dabei, die meisten kommen schon viele Jahre", sagte sie. So wie Bettina Hebben aus Kleve mit ihrem Imbissstand. Das Familienunternehmen gibt es seit über 100 Jahren. "Meine Mutter Annette stand hier schon, da war Elten noch niederländisch", erzählte Bettina Hebben, die selber auch schon seit 40 Jahren den Imbiss betreibt. "Ich mag die Leute hier in Elten, sie sind sehr gesellig." Für das "lekker Kirmesbierchen" sorgt schon seit Jahren Uwe Scharmacher, Gastwirt der "Taverne".

Die jüngeren Bewohner zog es aufs Karussell, sie hatten gleich zwei zur Auswahl: Auf einem konnten sie bei Mickymaus, Pluto und Batman mitfahren, im "Dreamland" durften sie im Jeep, Taxi, Truck und in einer Lok mehrere Runden drehen. Andere zog es zum Pfeilwerfen. Beim "Entenangeln" konnten die Nachwuchsfischer einen Angelmarathon hinlegen: Elf Mal Angeln kostete 3,50 Euro, 55 Mal Angeln 15 Euro.

Am Sonntag begann die Kirmes nach der Prozession und dem Gottesdienst in der St. Martinus-Kirche um 11.30 Uhr. Heute geht es um 13 Uhr los.

Quelle: RP
 
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