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Emmerich
"Josua": Oratorium von Händel in der Christuskirche

Emmerich. Georg Friedrich Händel (1685-1759) ist ohne Zweifel einer der größten Komponisten. Seinen Ruhm verdankt er in erster Linie seinen Oratorien, die er für das Londoner Musikleben in den 1740er Jahren komponierte. Zu einem seiner größten Erfolge wurde das Oratorium "Josua", dessen erste Aufführung 1748 im Covent Garden Theatre in London stattfand. In der Folge wurde das Werk häufig wiederholt und zählte im 18. Jahrhundert zu den beliebtesten Werken Händels. In neuerer Zeit wird "Josua" als ein herausragendes Meisterwerk wiederentdeckt.

Nun wird es der "Kreiskirchliche Kammerchor" erstmalig auch in Emmerich zur Aufführung bringen - und zwar am kommenden Sonntag, 24. Januar, um 16 Uhr, in der Christuskirche.

In der Titelpartie ist der Ausnahme-Tenor Max Ciolek zu hören. Schön singen können viele, Max Ciolek aber erzählt seine Musik. Er selbst sagt, dass das Singen in seinem Leben ganz fest verwurzelt ist, natürlich, nicht künstlich. Er gastierte in fast allen europäischen Ländern und sang in den berühmtesten Konzerthäusern wie dem Leipziger Gewandhaus oder dem Concertgebouw Amsterdam. Nach seinem Amerika-Debüt mit Ton Koopman lobte ihn die New York Times als "splendid evangelist".

Außerdem singen als Gesangssolisten: Irma ten Brinke, Sopran (Achsah) Britta Willikonsky, Alt (Othniel) Matthias Velten, Tenor (Engel) Andreas Cantow, Bariton (Caleb).

Natürlich wird bei der Aufführung in der Christuskirche Händels Meisterwerk in englischer Originalsprache und mit Barockinstrumenten zu hören sein. Die Gesamtleitung hat Torsten Mühlenberg.

Quelle: RP
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