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Rees
Kaiserschießen: Noch einmal Jungschütze sein

Rees. Die St. Quirinus Schützenbruderschaft startete am Wochenende in ihr Schützenfest. Neben den alljährlichen Feierlichkeiten stand in diesem Jahr auch ein Jungschützen-Kaiserschießen anlässlich des 50 - jährigen Bestehens des Jungschützenzuges auf dem Programm. Der Jungschützenkönig wird in Millingen seit 1967 ausgeschossen. Der erste König war Bruno Wochnik, der damals noch beim Scheibenschießen den Sieg errang. In den 70er Jahren durften die Jungschützen erstmals an der Vogelstange ihren König ausschießen, wobei Jörg Venhoven als Sieger hervorging. Von Sabrina Geerts

Beim Kaiserschießen am Samstagabend durften alle ehemaligen Jungschützenkönige noch einmal im Duell um die Kaiserwürde gegeneinander antreten. Die Reihenfolge beim Schießen wurde ausgelost. Gut 25 Schützen nahmen teil, darunter auch der frischgebackene Jungschützenkönig Patrick Rennen, der sich erst wenige Stunden vorher am Samstagmittag mit dem 313. Schuss gegen seine Konkurrenten an der Vogelstange durchsetzen konnte.

Das erneute Glück blieb Rennen am Abend jedoch versagt. Um kurz vor 23 Uhr sicherte sich Thomas Imbusch, Jungschützenkönig von 1989, mit dem 226. Schuss den Kaisertitel.

Das Kaiserschießen war nur der Höhepunkt der eigentlichen Jubiläumsfeierlichkeiten der Jungschützen. Bereits im Mai gab es einen Tag der offenen Tür am Schießstand. Durch das Jubiläumsjahr sollen neue Mitglieder bei den Jungschützen geworben werden. "Die Mitgliederzahlen bei den Jungschützen gehen zurück", erzählte Lukas Biersching, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Der Jungschützenzug besteht aus etwa 30 Mitgliedern zwischen 12 und 18 Jahren, der Verein ist mit gut 700 Mitgliedern einer der Größten der Region.

Heute erreicht das Fest seinen Höhepunkt. Am Vormittag wird der Nachfolger vom amtierenden König Bernd Hövelmann ermittelt.

Quelle: RP
 
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