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Emmerich
Kaiserwetter zum Prinzentreffen

Emmerich: Kaiserwetter zum Prinzentreffen
Sonnenschein und blauer Himmel - das Wetter spielte mit gestern beim Prinzentreffen auf der "MS RheinEnergie". FOTO: Klaus-Dieter Stade
Emmerich. Bestens gelaunt waren die Karnevalisten beim 29. Prinzentreffen auf dem Schiff. Von Monika Hartjes

Sonnenschein, nur leichter Wellengang, 1600 gut gelaunte Narren auf der voll besetzten "MS RheinEnergie" - es herrschten ideale Bedingungen für das 29. Prinzentreffen auf dem Schiff. Und so wurde zur fetzigen Musik, die Ex-Prinz Michael Kühn, Oliver Heuss und Marco Kühnen auflegten, ausgiebig gefeiert.

1988 fand die Premiere auf der Rheinkönigin statt, zum siebten Mal sei man jetzt auf dem "Flaggschiff RheinEnergie", sagte GECK-Präsident Michael Verhey, der neben den Emmericher Karnevalsvereinen die Gäste und Tollitäten aus 21 Gastvereinen begrüßte - traditionell in feiner Reimform. 14 Prinzen, Prinzessinnen, Prinzenpaare und ein Dreigestirn aus der Region, aber auch aus Essen, Dinslaken, Oberodenthal und fünf aus den Niederlanden waren der Einladung gefolgt.

Peter Hinze - schon mehrmals Gast beim Prinzentreffen, aber zum ersten Mal in der Rolle als Bürgermeister - dankte dem Geck-Komitee für die gute Organisation. "Da brauchte die Verwaltung nicht zu helfen. Ich habe mich deshalb um das Wetter gekümmert und, wie Ihr seht, ist es mir gut gelungen", schmunzelte er. Die beiden neuen Vize-Präsidenten Dominik Kilch und Uli Mebus übernahmen die Vorstellung der Tollitäten, Gastgeschenke und Orden wurden ausgetauscht, während die niederländische Band "De Wiksbossels" für eine peppige musikalische Unterhaltung sorgte.

Prinz Michael III. und Elke II. freuten sich über die vielen gutgelaunten Gäste. "Das Prinzentreffen ist ein echtes Highlight gleich zu Beginn der Session. Hier kann man ohne jede Verpflichtung gemütlich mit allen Karnevalisten feiern", so der Prinz. Schon am nächsten Wochenende wartet viel "Arbeit". Da besucht das Prinzenpaar vier Sitzungen, das heißt mindestens acht Mal tanzen. "In Vrasselt kam ich schon nach dem zweiten Mal ordentlich ins Schwitzen", erzählte Prinz Michael.

Obwohl es für manchen Gardisten eine kurze Nacht war, weil sie nach der VCK-Sitzung und dem Besuch des Bataillon-Festes der Borussia noch lange unterwegs waren, war die Garde gut drauf. "Um 8 Uhr haben wir bei 'Franz' gefrühstückt, um 9 Uhr ein Bier und Underberg getrunken - also die beste Grundlage für das Schiff", meinte Gardist Peter Ising. Ganz relaxt waren auch die beiden VCK-Vize Olivia Strupp und Karlo Rempe. "Da wir gestern unsere Sitzung hatten, ist die große Anspannung jetzt vorbei und wir können das Feiern genießen", sagte Olivia, die auch noch eine zweite Einladung hatte. "Sobald das Schiff anlegt, springe ich ins Taxi und fahre nach Slütter. Da wird beim VCK-Frühschoppen weiter gefeiert." Viel Spaß hatten auch die Damen vom Hüthumer Frauen-Karneval, die alle ihr "Markenzeichen" rote Pumps trugen. "Die Karten für unsere Sitzung waren innerhalb kürzester Zeit verkauft", erzählte Brigitte Pohl erfreut.

Auch Tauschgeschäfte konnte man auf dem Schiff beobachten. Die niederländische Prinzessin Claudia I. vom KV "De Bultendarpers" aus Doetinchem hatte einen Vorrat an pinkfarbenen Sonnenbrillen dabei. "Die Sonne reflektiert im Wasser, da ist so eine Sonnenbrille gut für die Augen", erklärte Adjutant Wiljo. Prinz Michael II. (Nienhaus) und seine Prinzessin Marion I. aus Rhede nahmen das Angebot gerne an. "Die Holländer haben die Brillen gegen Pins eingetauscht", erzählte der Prinz.

Quelle: RP
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