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Rees
Karczewski (CDU): "SPD gibt sich scheinheilig"

Rees. Enttäuscht über die Äußerungen von SPD-Geschäftsführer Harry Schulz im Zusammenhang mit der Abgrabung "Reeser Welle" zeigte sich gestern CDU-Fraktionsführer Dieter Karczewski im Gespräch mit der RP. Wie berichtet, hatte Schulz unter anderem die Reeser Stadtverwaltung kritisiert und mit Verweis auf den Ratsbeschluss von 2004 betont, dass die SPD keinen weiteren Auskiesungen mehr zustimmen werde, wenn ihnen ein neuer Antrag zugrunde läge.

Karczewski nimmt die Stadtverwaltung in Schutz: "Sie setzt nur das um, was der Rat 2004 beschlossen hat. Und damals wurde die ,Reeser Welle' explizit als Projekt genannt, das noch umgesetzt wird." Die SPD argumentiere "scheinheilig", denn dieser Antrag sei seinerzeit von dem damaligen CDU-Fraktionschef Franz-Josef Hollands und Harry Schulz gestellt und mit 29 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung befürwortet worden. "Offenbar kennt Harry Schulz also seine eigenen Anträge nicht mehr", so Karczewski.

Wie sich seine Partei am Dienstag im Ausschuss entscheiden wird, ließ er noch offen. Die CDU werde sich am Montag mit dem Thema befassen, aber die "Reeser Welle" mit Sicherheit nicht einfach durchwinken. Karczewski: "Seit 2004 sind zwölf Jahre vergangen und die Stimmung in der Bevölkerung hat sich gewandelt. Dem muss Rechnung getragen werden."

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(bal)
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