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Rees
Karneval im Zelt zum vierten Mal in Folge

Rees. Veranstalter glauben wieder an den Erfolg ihrer Aktion. Neu in diesem Jahr ist eine "Fiesta Mexicana". Sicherheitsauflagen mussten gegenüber dem Vorjahr nicht weiter erhöht werden. 500 Leute passen ins Zelt. Von Monika Hartjes

Karneval im Zelt ist in Rees sehr beliebt. Und deshalb wird zum vierten Mal in Folge das große Zelt am Westring-Parkplatz hinter dem Jugendhaus Remix aufgebaut.

"Wir freuen uns, dass unser Angebot so viel Anklang findet", sagten die beiden Ausrichter Marcel Weyer und Detlef Westerhoff bei der Vorstellung ihres Programms.

Am Donnerstag, Samstag und Rosenmontag finden verschiedene Partys dort statt. Ab 19 Uhr ist das beheizte Zelt an Altweiber, 4. Februar, für Männer und Frauen geöffnet. Die Fete beginnt mit einem kleinen Sektempfang.

Auch in diesem Jahr werden die originellsten Kostüme prämiert - Gruppen- und Einzelkostüme. In der Jury sitzen die Ausrichter und Vertreter des Reeser Karnevalsvereins. Einlass ist ab 18 Jahre, die Karten kosten im Vorverkauf sechs Euro, an der Abendkasse acht. Für fetzige Musik sorgt das VGER Discoteam.

"Da die Candy-Night im letzten Jahr keine so große Resonanz hatte, gibt es in diesem Jahr am Samstag etwas Neues", sagte Weyer. Gemeinsam mit der Q2 des Gymnasiums Aspel wird dann eine "Fiesta Mexicana" gefeiert. Musik für das "Los Wochenendos" legen auch hier die DJs von VGER auf. Geboten werden neben einem bunten Musikmix für Jung und Alt mit mexikanischen Einlagen auch "spezial Mexican Drinks". Mindestens 16 Jahre muss man sein, damit man hineingelassen wird.

Mit einem "Muttizettel" - dem von den Eltern unterschriebenen Jugendschutz-Formular - und einer erwachsenen Begleitperson dürfen 16- bis 18-Jährige auch nach Mitternacht bleiben. Karten für dieses Event gibt es bei den Schülern der Abistufe, in der Gaststätte Langenhorst in Isselburg und über Facebook bei VGER. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf sechs, an der Abendkasse acht Euro; Einlass ist um 21 Uhr.

Obwohl der Rosenmontagszug eine Stunde später als in den Vorjahren um 11.11 Uhr beginnt, bleibt es bei der Zelt-Öffnungszeit für die Karnevalsparty von 12.11 Uhr. "Der Zugweg ist etwas kürzer, weil sich die Wagen am Stadtgarten aufstellen. Der Zug endet am Zelt", so Westerhoff. Karten kosten sechs Euro im Vorverkauf, acht an der Kasse. Kinder bis zwölf Jahre zahlen die Hälfte. Am Marktplatz betreiben Weyer und Westerhoff auch einen Bierwagen. Ab zehn Uhr wird Bier ausgeschenkt - in Plastikbechern, weil ein Glasverbot herrscht.

In dem 35 mal 15 Meter großen Zelt, wo etwa 500 Personen gemeinsam feiern können, gibt es an allen Tagen eine Cocktailbar, vor dem Zelt steht ein Imbiss-, ein Bier- und ein Toilettenwagen.

"Wir versuchen, die Lautstärke im Rahmen zu halten. Wir stellen die Lautsprecher so auf, dass die Nachbarn möglichst wenig gestört werden", erklärte Weyer.

Natürlich achtet eine Security auf die Sicherheit, die Sicherheitsauflagen mussten aber gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht werden. Am Donnerstag und Samstag darf bis 3 Uhr gefeiert werden, am Montag bis 22 Uhr.

Quelle: RP
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