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Emmerich
Kaserne-Pläne: Sorgen wegen Rückstau

Emmerich. Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Stadt und der Mona GmbH für die Umgestaltung des alten Kasernen-Areals sollen bis zur nächsten Ratssitzung am kommenden Dienstag beim Notar erledigt worden sein. Wie berichtet, hat die Stadtverwaltung im Ausschuss für Stadtentwicklung den Bebauungsplan und die Änderungen im Flächennutzungsplan vorgestellt. Das Projekt scheint auf einem guten Weg. Gesundheitszentrum, Wohnen, Reitsportzentrum sowie Flächen für Wohnen und Gewerbe sind geplant.

Sorge bereitet einigen Ratsherren, allen voran Johannes ten Brink, aber die Ecke Nollenburger Weg/Buschweg/B220. Wenn Linksabbieger von der B 220 auf den Nollenburger Weg fahren und dann links in den Buschweg abbiegen wollen, könnte es auf der B 220 einen Rückstau geben. Per Vertrag soll Mona verpflichtet werden, Maßnahmen zu ergreifen, falls sich dies bewahrheitet. Das Linksabbiegen in den Buschweg könnte an dieser Stelle verboten werden. Der Umweg wäre wohl zumutbar. Durch die neue Gestaltung des Areals entstehen neue Verkehrsbeziehungen. Die Verlängerung des Nollenburger Weges etwa wird an die Ostermeyerstraße angebunden. Der Grünstreifen entlang der B 220 bis zur Spielhalle wird in der heutigen Form nicht erhalten. Dahinter entsteht das Gewerbegebiet, das "übergeordnete Bedeutung" hat, so der für das Projekt beauftragte Architekt. Das Gewerbe wolle gesehen werden. Erneuert wird das Entwässerungssystem.

(mavi/hg)
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