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Emmerich
Kirmes: Viele Emmericher gucken lieber Fußball

Emmerich: Kirmes: Viele Emmericher gucken lieber Fußball
Heute geht's noch einmal beim Familientag rund: Die Buden und Fahrgeschäfte öffnen um 13 Uhr. FOTO: Markus van Offern
Emmerich. Am Kirmesstand neben der Post konnten sich die Fans am Samstag noch mit Trikots und Deutschlandfahnen eindecken, um dann damit der deutschen Nationalelf vor dem Fernseher im dramatischen Viertelfinalspiel gegen Italien die Daumen zu drücken. Und das taten die meisten Emmericher, denn etwa eine Viertelstunde vor Spielbeginn waren auf dem Rummelplatz fast keine Deutschen mehr anzutreffen.

Leer war es dennoch nicht. Dafür sorgten vor allem die niederländischen Besucher. Wie David Jansen aus 's-Heerenberg. Der 36-Jährige hoffte auf einen Sieg für Deutschland: "Weil wir Nachbarn sind."

Dennis Jansen genoss sein Bierchen in aller Ruhe: "Normalerweise gucke ich Fußball, doch jetzt, wo die Niederlande nicht dabei ist, weniger." Sein Wunsch war, dass die Italiener ins Halbfinale einziehen mögen, "weil Graziano Pellè mal bei Feyenoord Rotterdam gespielt hat." Pech gehabt. Auch Enzian-Stuben Chef Jürgen Meyer lag mit seinem Tipp daneben: "Die Italiener sind besser." Mag sein, aber Jogis Jungs hatten im Elfmeter-Krimi von Bordeaux die besseren Nerven. "Wenn wir gucken, gucken wir. Es muss aber nicht unbedingt sein", war die Auffassung von Thomas Derksen, ehemaliger Stadtbrandmeister, der es sich passenderweise beim "Durstlöscher" mit Freunden bequem gemacht hatte. Auch Elvira Waldmann-Ziert verfolgte auf der Kirmes das EM-Spiel am Fernseher: "Wenn Deutschland spielt, dann bin ich schon an Fußball interessiert, ansonsten aber nicht."

Heute endet die Kirmes rund um den Geistmarkt und Rathausvorplatz mit dem Familientag. Die Fahrgeschäfte öffnen um 13 Uhr. Das Feuerwerk beginnt bei Einbruch der Dunkelheit.

(giko)
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