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Emmerich
Kneipp-Verein investiert in Barfußpfad

Emmerich: Kneipp-Verein investiert in Barfußpfad
Freuen sich über die neuen Geräte: Margit Reintjes, Manon Braun, Werner Spiegelhoff und Jörg Illbruck (v.l.). FOTO: Markus van Offern
Emmerich. Vier neue Geräte auf dem Trimm-dich-Platz oben auf dem Eltenberg. 3000 bis 5000 Besucher pro Jahr. Von Monika Hartjes

Linus, Julia, Alex und Sören wollen gemeinsam mit den anderen Kindern von der Ogata der Luitgardis-Grundschule alles ausprobieren. Die Kinder pendeln, laufen und drehen sich auf den neu aufgebauten Sportgeräten am Barfußpfad. Sie sind begeistert. "Bereits von der ersten Stunde, in der sie hier stehen, wurden sie von der Bevölkerung angenommen", freute sich Dr. Manon Loock-Braun, Vorsitzende des Kneipp-Vereins, als sie die Outdoor-Geräte gestern vorstellte.

Die Aktionen des regen Vereins rund um den Barfußpfad, der jährlich von 3000 bis 5000 Besuchern genutzt wird, gehen weiter. Erst zu Beginn des Jahres übernahm der Kneipp-Verein wieder den Betrieb des Barfußpfades, nachdem sich zuvor jahrelang der TV Elten darum gekümmert hatte. "Wir waren von der Eröffnung an mit dem Pfad verbunden und wollten das jetzt auch weiterführen", so Loock-Braun. Vor zwei Jahren wurde dieses "gesunde" Freizeitangebot mit einem Kneipp-Tretbecken und Armbecken für Kinder und Erwachsene ausgestattet.

"Wir sind kein ,normaler' Sportverein. Zweck unseres Vereins ist die öffentliche Gesundheitspflege", erklärte die Vorsitzende des über 600 Mitglieder starken Vereins. Deshalb wurde jetzt der Platz oben auf dem Eltenberg durch die vier Outdoorgeräte ergänzt, um das Angebot für alle zu erweitern. Denn im Masterplan Hochelten ist dieser Bereich rund um den Trimmplatz als "Mehr-Generationen-Gesundheitsort" ausgewiesen. "Wir haben schon mal damit begonnen, das umzusetzen."

Bei den vier Geräten, die von Alt und Jung genutzt werden können, handelt es sich um einen Körpertrainer, einen Twister, bei dem die Hüften bewegt werden, ein Gerät für "Skilanglauf" - ähnlich einem Cross-Trainer - und ein Ski-Slalom. Die robusten Geräte stammen von der Firma Fritz Müller aus Mönchengladbach, bestehen aus Stahl, sind feuerverzinkt und in "Kneipp-Blau" lackiert. Die Trittschalen sind aus Kunststoff. "Die Kosten lagen um einen mittleren vierstelligen Betrag, der Kneippverein hat sie, auch mit Hilfe von Spenden, finanziert", so Manon Loock-Braun. Jeweils zwei Geräte sind an einem Pylonen befestigt. Gemeinsam mit Margit Reintjes, Günther Puhe und Caroline Trummer hat sie die Geräte ausgesucht. Sie dankte Jörg Illbruck von den Kommunalen Betrieben, der mit seinen Kollegen die Vorbereitungen für die Installation ausführte, unterstützt von Werner Spiegelhoff. "Die Geräte stehen auf Betonsockeln und lassen sich versetzen", erklärte Illbruck.

Der Kneippverein habe das Image "Alte Leute, kaltes Wasser", sagte Loock-Braun. Mit solchen Geräten für Jung und Alt und über 60 Kursen vom Babyschwimmen über Zumba, Joga bis zum Rückensport wirke man diesem Image entgegen.

Quelle: RP
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