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Christian.hagemann
Kommentar

Emmerich. Der seltsame Fall des Dr. Schoofs

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" ist eines der berühmtesten Bücher der Weltliteratur, das sich mit dem Motiv des Doppelgängers beziehungsweise des Doppellebens beschäftigt.

In Emmerich ließe sich die Novelle sehr gut noch einmal verfilmen. Gedreht würde wahlweise auf dem Neumarkt, in Ireland und in Büroräumen in Kevelaer, die dem Kaufmann Josef Schoofs gehören. Denn er hätte die Hauptrolle. Nur mit einem Unterschied: Schoofs wäre nicht der furchteinflößende Edward Hyde, in den sich Dr. Henry Jekyll regelmäßig verwandelt. Die Rolle wäre eher so angelegt, dass Josef Schoofs zum Unsichtbaren würde - für niemanden zu sehen oder zu sprechen. In weiteren Rollen wären Bürgermeister Johannes Diks und eine wütende Horde Emmericher Ratsmitglieder, die durch die Straßen zieht, um wechselweise den unsichtbaren Investor zu suchen oder den Bürgermeister zu jagen.

Aus dem Film wird aber wohl nichts. Der Rat hat Schoofs in dieser Woche ein Ultimatum gesetzt. Am 5. Oktober wissen wir, ob Emmerich vor vier Jahren einen Vertrag mit Dr. Jekyll geschlossen hat. Oder ob die Unterschrift von Mr. Hyde stammt.

Quelle: RP
 
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