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Rees
Kriegstagebücher und Festpostbriefe in einem Buch

Rees. In einem Feldpostbrief schreiben die Quirmbachs während der Luftangriffe auf Rees am 16. Februar 1945 an Ihren Sohn Franz-Paul: "...es schien, als wenn die Welt untergehen sollte". Unter dem Titel "Als in Rees und Umgebung die Erde bebte ..." ist jetzt ein Buch erschienen, in dessen Mittelpunkt die Kriegstagebücher und die Feldpostbriefe des damaligen Volksschulrektors Paul Quirmbach und dessen Sohn Franz-Paul stehen.

"Norbert Behrendt, der sich für die Aufarbeitung der Geschichte in Rees und insbesondere im Ortsteil Millingen einsetzt, hat die Tagebucheinträge und die Feldpostbriefe der Familie Quirmbach mit großem Engagement gesichtet, ausgewertet und anschließend in Beziehung gesetzt und im weltpolitischen Kontext betrachtet", erläutert Bürgermeister Christoph Gerwers, der von dem Ergebnis beeindruckt ist. Mit dem Buch sei ein heimatgeschichtlich sehr bedeutendes Werk entstanden, das insbesondere das Leben und die Geschehnisse in Millingen und Umgebung, aber auch die Kriegsereignisse in besonderer Weise dokumentiere, so Gerwers.

Gemeinsam stellten der Bürgermeister, Stadtarchivarin Tina Oostendorp und Norbert Behrendt das neue Buch nun vor. Es ist ab sofort zum Preis von acht Euro im Bürgerservice der Stadt Rees, im Museum und im Stadtarchiv erhältlich.

Quelle: RP
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