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Emmerich
Maskottchen der Milchwirtschaft in der Rheinschule zu Gast

Emmerich. Sie dehnten sich, machten Schattenboxen, mussten aber auch ihre grauen Gehirnzellen anstrengen: Die Kinder der Emmericher Rheinschule hatten gestern einen besonderen Gast, der nicht nur für Bewegung sorgte, sondern auch einige knifflige Fragen im Gepäck hatte. Die Kuh Lotte, das Maskottchen der nordrhein-westfälischen Milchwirtschaft, machte zum ersten Mal Halt in der Stadt.

"Es geht uns darum, einfache Bewegungsübungen an die Schulen zu bringen, die man ohne großen Aufwand auch direkt am eigenen Platz machen kann", erklärte Projektleiter Malte Rachow, einen Hintergrund des Programms. Und tatsächlich, erst Sportkleidung anziehen mussten die Schüler nicht, um mitmachen zu können.

Milchkuh Lotte gab auf der Bühne die Vorturnerin - die Kinder zogen mit und machten die Übungen nach. Erst dehnten sich Kuh und Kinder, zwischendurch wurde der Rücken in den Fokus gerückt und dann auch die Balance getestet. Doch nicht nur um Bewegung ging es Lotte und Malte Rachow. Auch das Wissen über die Milch wurde abgefragt, in Form einer Variante der Spielshow "1, 2 oder 3". Ein kleines Rate-Team wurde ausgewählt - die übrigen Kinder konnten aber aus dem Publikum heraus Tipps für die Antwort geben.

"Woher kommt die Milch?", wollte Rachow wissen. "Von der Kuh, aus dem Supermarkt oder vom Feld?" Diese noch relativ leichte Aufgabe lösten die Grundschüler natürlich mit Bravur.

Deutlich kniffliger wurde es bei der Frage, was denn nun in der Milch drin sein könnte. Beton etwa? Ein Farbstoff? Oder doch eher Kalzium? Nach einigem Überlegen entschiedenen sich die meisten Kinder für die richtige Antwort - Kalzium, das für den Aufbau der Knochen eine enorm wichtige Funktion hat.

Den höchsten Schwierigkeitsgrad hatte naturgemäß die letzte Frage inne - Rachow interessierte sich dafür, wie viel Liter Wasser eine Kuh am Tag trinkt. Auf die richtige Lösung - 100 Liter - kam dabei jedes Mitglied des Rate-Teams.

(mars)
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