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Rees
Mehrer stellten ihr Dorf ins rechte Licht

Rees. Die Kommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" war auch in diesem Reeser Ortsteil unterwegs.

"Mehr ist mehr!" - unter diesem Motto haben sich über 60 Mehrer auf den Besuch der Bewertungskommission des Kreises Kleve vorbereitet, die in der vergangenen Woche erfolgte. Musikalisch begrüßt durch den Kindergarten St. Vincentius und bewirtet von den Frauen der kfd, startete die Kommission unter der Leitung von Landrat Wolfgang Spreen ihre Bewertung. Heinz Scheepers und Christian Reßing leiteten den anschließenden Rundgang.

Im Blickpunkt standen dabei die in jüngster Vergangenheit für die Mehrer Zukunft geschaffenen Projekte wie unter anderem die Rennebrücke, Erhalt und Betreuungsausbau der Lindenschule, die neuen Ortseingangssteelen, der Dorfplatz die Wiederrichtung des Marienhäuschens bei Feldhaus, der Bolzplatz an der Sportanlage des TuS, die Runderneuerung der Vogelschießstände, die Rettung der Kirchenrenne vor der drohenden Verlandung und die Instandsetzung des Fahrradunterstandes der Schule. Auch der Besuch einiger besonderer Orte wie der Künstlergarten der Familie Conrad, evangelische und katholische Kirche, die beiden zentralen Gaststätten, Kindergarten und der Schule, der Gartens der Familie Stratmann, der Hofe Feldhaus und der neu gebaute Deich standen auf dem Programm.

Auch die Politik wurde in die Pflicht genommen; bei den Wünschen weitere kleine Baugebiete in Mehr zu schaffen, sich aktiv am Erhalt der Spielplätze, dem Wunsch nach einer schnellen Baugenehmigung für das neue Projekt "Soccerplatz" und der Glasfaseranbindung der Außenbezirke.

An einzelnen Stationen lauschte die Kommission aufmerksam den engagiert vorgetragenen Worten von Theo Tekath (Pfarrheim), Beatrix Kruse (Jugenheim Relaxx), Pastor Erwin Krämer (evangelische Kirche), Lothar Krassa (Neubau Brücke), Diana Terhorst (Förderverein Schule und Schule), Sabrina Nölscher (Förderverein KiGa und KiGa), Roland Artmann (Fördervereine KiGa+Schule sowie TuS Haffen-Mehr), Heinz Stratmann (Nutz- und Ziergarten), Robert Baumann (Landwirtschaft im Wandel) sowie Stefan Feldhaus (Denkmal am Hof).

Neben den bedeutenden Beziehungen der Vereine und des Dorfes zu den Nachbarndörfern, insbesondere zum Nachbardorf Haffen, aber auch zu den Campingfreunden von denen fast 1500 an Wochenenden das Dorf Mehr besuchen, wurden jedoch besonders die zukünftigen Aufgaben des Dorfes angesprochen.

Als zukünftige Projekte könnten die Mehrer sich einen öffentlichen Soccerplatz zwischen Grundschule und Kindergarten vorstellen, eigenfinanziert durch die Dorfbevölkerung. Auch ein Storchennest, eine Boulebahn am Markt, die Ausweitung der begonnenen Street-Art, eine Mitfahrerbank, eine Bücherzelle sowie eine Internetseite mit allen Mehrer Angeboten und Terminen sind denkbar.

Nach gut anderthalb Stunden bedankte sich Landrat Spreen für die leidenschaftliche Vorstellung des Dorfes.

Quelle: RP
 
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