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Serie Gesund Durch Die Dunkle Jahreszeit (2)
Mit Bewegung in ganzheitlicher Balance

Serie Gesund Durch Die Dunkle Jahreszeit (2): Mit Bewegung in ganzheitlicher Balance
Roman Reichel (r.) mit Mario Dreikorn beim Faszientraining im allround-Sportzentrum. FOTO: Gottfried Evers
Emmerich. Um fit zu werden - körperlich wie geistig - sollte das Training sich weder auf Kraftübungen, noch auf die Steigerung der Ausdauer beschränken. Empfohlen werden immer öfter "Faszientraining" und Sequenztraining. Von Anja Settnik

KLEVE/Emmerich Wenn Patrick Prehn von seinem Beruf spricht - was er mit hörbarer Leidenschaft tut - dann kommt es schnell dazu, dass er einen Vortrag über die "ganzheitliche" Betrachtung von Sport und Co. hält. Denn der Diplom-Sportlehrer aus Emmerich hält nichts von eindimensionalem Krafttraining, genauso wenig von "nur" Ausdauertraining. Und damit, beides miteinander zu verbinden, sind die Möglichkeiten, sich etwas Gutes zu tun, noch lange nicht erschöpft. Prehn, der auch Geschäftsführer des allround-sports ist, rät, Körper und Geist in ein ganzheitliches Training einzubinden.

Eines der Zauberworte, die die Kunden des Klever Sportzentrums, das inzwischen bekanntlich zur Marke "salvea" gehört, in diesem Zusammenhang kennenlernen werden, ist das "fasziale Training". Das kümmert sich verstärkt um das Bindegewebe, eine Schicht direkt unter der Haut, die beim Training früher "sträflich vernachlässigt" wurde. Es sind eben nicht nur Muskeln, die den Körper straffen, kräftigen und beweglich halten - das Bindegewebe und die Sehnen gehören dazu. "Wir erreichen diese Schicht durch viel Bewegung, durch Strecken und das Trainieren ganzer Muskelketten", erklärt der Fachmann. Nicht "kleine" Bewegungen, die nur einzelne Muskeln erreichen, sondern große, umfassende Bewegungen seien dabei gefragt. Erst, wenn der volle Radius erreicht werde, könne das System aus Muskeln und sonstigem Gewebe optimal genutzt werden.

Wenn der Geschäftsführer des allround-sports vom "Faszialtraining" spricht, dann denkt er im Ergebnis nicht nur an Männer und Frauen, die mit größtmöglichem Nutzen an "seinen" Geräten trainieren können. "Es ist die Basis für alle Sportarten", betont er. Selbst Leichtathleten zögen daraus Gewinn.

Mehrfach habe er im allround zum Beispiel schon Langstreckenläufern geholfen, eine bessere Aufrichtung und Körperspannung zu erreichen und dadurch auch mehr Luft zu bekommen. Leicht nachvollziehbar, dass Prehn auch Sängern und vielen anderen Menschen dazu rät, mehr in den aufgerichteten Körper zu trainieren.

Auch beim eigentlichen Krafttraining lässt sich viel für ein ganzheitlich gutes Ergebnis tun. Prehn benennt ein spezielles "Zirkeltraining": Dabei werden verschiedene Körperregionen und Muskelketten jeweils nacheinander an unterschiedlichen Geräten trainiert. Auch ohne Geräte lässt sich einiges tun - Liegestütze und einbeinige Kniebeugen seien da sehr empfehlenswert.

"Sie helfen auch, eine bessere Balance zu finden. Sie wären erstaunt zu sehen, wie viele Menschen nicht in der Lage sind, länger auf einem Bein zu stehen, ohne die Balance zu verlieren." Dreidimensionale Übungen bewirkten, dass der Körper gleichmäßig trainiert und gestärkt werde. "Das hilft dann natürlich auch der Koordination erheblich."

Die "inoges"-Holding, die hinter den gesundheitsorientierten "salvea"-Studios steht, wird das bisherige allround-sports ab Frühjahr des kommenden Jahres auch räumlich und in puncto Ausstattung weiter ausbauen.

Schwerpunkte sind wie bisher gesundheitsorientiertes Fitness-Training, Prävention und ärztlich verordneter Reha-Sport.

Quelle: RP
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