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Rees
Museum zeigt Raumbilder und schwebende Figuren

Rees. Bürgermeister Christoph Gerwers freute sich, diesmal eine Ausstellung "ausgesprochen junger Künstler" im Koenraad Bosman Museum eröffnen zu dürfen. Rahel Blase und Volker Mannek, 1987 in Eckernförde beziehungsweise im niederrheinischen Kempen geboren, studierten gemeinsam Kunst an der Universität Duisburg-Essen und legten unlängst ihr zweites Staatsexamen ab. In der Gemeinschaftsausstellung wirken Rahel Blases menschenleere, klar gegliederte Raumbilder und Volker Manneks schwebende Figuren nur auf den ersten Blick widersprüchlich. Durch die Art ihrer Hängung ergänzen sie sich. Und so heißt die Ausstellung auch "Komplement", abgeleitet vom lateinischen Wort "Complementum" für Ergänzung.

"Es ist das erste Mal, dass wir im Koenraad Bosman Museum zwei so verschiedene Techniken nebeneinander präsentieren", sagte Kunsterzieher Johannes Beenen in seinen einleitenden Worten. Denn Rahel Blase malt vertraut wirkende Räume mit Acryl auf Leinwand, während Volker Mannek seine computergenerierten und dadurch umso plastischer wirkenden Figuren auf transparenten Plexiglasscheiben scheinbar ins Nichts stellt. Amüsiert schilderte Johannes Beenen seine Beobachtungen, wie Rahel Blase und Volker Mannek in zahlreichen Anläufen experimentiert hätten, bis sie schließlich das perfekte "Auf und Ab der Hängung" an den weißen Museumswänden erreicht hatten.

Beenen wünschte seinen angehenden Kollegen "viel Erfolg bei der Stellensuche und viel Spaß mit den Schülern, die nicht immer Eure Erwartungen erfüllen werden." Außerdem empfahl er den jungen Künstlern, ihr kreatives Schaffen als Ausgleich zur Lehrtätigkeit beizubehalten, auch wenn dafür vielleicht die Zeit fehlen sollte, da Schulalltag immer auch "Zeit mitbringen" bedeute.

Die Ausstellung "Komplement" ist bis zum 5. Juni zu sehen.

(ms)
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