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Kommentar
Neue Konzepte für die City müssen her

Emmerich. Es zeichnete sich ab. Johannes Diks wird den Job des Wirtschaftsförderers nicht behalten. Das hat politische Gründe. Aber mit dem Wechsel ist auch eine Hoffnung verbunden. Die Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage im Emmericher Handel.

Es steht außer Zweifel, dass die Wirtschaft in Emmerich auf gesunden Füßen steht. Das gilt allerdings nicht für die Kaufmannschaft in der Innenstadt. Die Häuser, in denen sich Geschäfte befinden, sind oft in einem schlechten Zustand. Das Internet setzt den Händlern zu. Hinzu kommt der Trend der Kunden in die Mittel- und Oberzentren. Die Auswirkungen auf den Handel sind schlecht, die Stimmung in der Kaufmannschaft ist es auch. Sie findet keinen neuen Vorsitzenden. Hinzu kommt, dass alle auf die Bebauung des Neumarktes warten. Damit verbunden wäre ein neuer Impuls für die Innenstadt. Doch das wird nicht reichen. Es braucht neue Konzepte für die Innenstadt. Und es muss klar sein, dass die Stadt investieren muss, will sie den Handel neu beleben. Aus der Händlerschaft selbst ist derzeit nicht viel zu erwarten. Johannes Diks hatte die Idee, Emmerich zu einem City Outlet zu machen. Mit seinem Abgang ist die Idee vermutlich begraben worden. Der neue Wirtschaftsförderer wird die Aufgabe haben, dafür zu sorgen, dass die Innenstadt auflebt. Dafür braucht er nicht nur Ideen und die Unterstützung der Politik. Dafür braucht er auch Geld und die Bereitschaft der Händler mitzuziehen. Die Entscheidung in den Niederlanden zugunsten eines Outlet-Centers in Zevenaar macht diese Aufgabe nicht leichter.

Christian Hagemann

Quelle: RP
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