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Emmerich
Neumarkt: BGE lehnt gravierende Änderungen ab

Emmerich: Neumarkt: BGE lehnt gravierende Änderungen ab
Blick auf den Neumarkt. Die BGE möchte nun einen aktuellen Sachstandsbericht für Rat und Öffentlichkeit. FOTO: Markus van Offern
Emmerich. Die Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) hat auf die Berichterstattung in den letzten Tagen in Sachen Neumarkt reagiert.

Sie hat jetzt für die nächste Ratssitzung am 10. April beantragt, dass neben einem vorzulegenden Projektstatusbericht alle möglichen Änderungen des Investors abgelehnt werden sollen, sofern sie gravierende Veränderungen in den Planungen darstellen sollten. Wie die RP bereits am Mittwoch berichtete, hatte Neumarkt-Investor Josef Schoofs erklärt, dass nun auch Edeka und Rewe Interesse an einem Standort im neuen Neumarktcenter geäußert hätten. In den bisherigen Plänen war jedoch nur von dem Discounter Penny, der Unterhaltungselektronik-Kette Medi-Max und einer Frische-Arena die Rede.

Die BGE möchte nun einen aktuellen Sachstandsbericht für Rat und Öffentlichkeit. Ziel solle es nicht sein, die Planungen zu verzögern und aufzuhalten, jedoch soll es nach den Vorstellungen der BGE keine entscheidenden Abweichungen von den 2017 beschlossenen Plänen geben, begründet BGE-Vorsitzender Joachim Sigmund den Antrag.

Wie er weiter mitteilt, habe er noch am Samstag mit Marktbeschickern und -besuchern über die neue Situation gesprochen, die mehr Transparenz und Informationen zu diesem Leuchtturmprojekt seitens Politik und Verwaltung anmahnten. Eine zügige und glaubwürdige Umsetzung des Projekts ohne weitere Verzögerungen werde durch die Bürgerschaft jetzt erwartet, so Sigmund.

Neumarkt-Investor Schoofs zufolge sollen die Arbeiten an dem Projekt Ende März beginnen.

(bal)
 
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