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Emmerich
Nur 202 Fietser beim Radwandertag in Emmerich

Emmerich: Nur 202 Fietser beim Radwandertag in Emmerich
Weil das Wetter so warm war und ein Gewitter vorausgesagt wurde, fiel das Teilnehmerfeld kleiner aus. FOTO: Stade
Emmerich. Helmut Pollmann aus Rees und Joachim Albrecht aus Schermbeck waren "Ersttäter" beim 24. Niederrheinischen Radwandertag. Sie haben sich auf die 62 Kilometer lange Strecke von Emmerich über Kleve und das niederländische Millingen an de Rijn und dann wieder zurück nach Emmerich begeben.

"Kein Problem" für Pollmann, der im Jahr zwischen 10 000 und 15 000 Kilometer mit dem Drahtesel zurücklegt. Albrecht hätte auch in Schermbeck starten können, doch die dortige Tour bis Hünxe war ihm mit 30 Kilometern zu kurz. "Außerdem fährt man dort, wo man wohnt, sowieso häufiger mit dem Rad", war ein weiterer Grund für ihn, in Emmerich zu starten.

Insgesamt starteten dort 202 Fietser. Das doch bescheidene Teilnehmerfeld im Vergleich zu früheren Jahren, wo 500 oder sogar 600 auf die Sattel stiegen, hatte natürlich mit dem Wetter zu tun.

Davon nicht abschrecken ließen sich Roman Berns mit Ehefrau Martina und Tochter Michelle. Sie waren auf der 27 Kilometer langen Kinderroute unterwegs. "Neugierig" auf die Strecken waren auch Theo und Angela Bolwerk. "Wir sind jeden Sonntag zwischen 50 und 70 Kilometer mit dem Rad unterwegs und wollen hier neue Routen kennenlernen", so die Emmericher. Das für den Nachmittag angekündigte Gewitter scheuten sie nicht. Reckenjacke und -hose haben sie dabei. "Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung", sagten sie unisono.

Schon vor der offiziellen Eröffnung durch Dr. Manon Loock-Braun mit Hilfe einer Fahrradklingel hatten sich etliche Radler auf den Weg gemacht. Für das leibliche Wohl erhielten sie bei der Anmeldung von Ingrid Frericks und Lara Jansen vom info-Center leckere Katjes-Schnuppereien. Als Verkehrshelfer an der Kreuzung Post / B8 war Gernot Schulte-Lünzum im Einsatz.

Weil die "Vrasselter Drahteselbande" den Pokal für die größte teilnehmende Gruppe bereits dreimal gewonnen hat, durfte sie diesen im letzten Jahr behalten. Und auch der neu angeschaffte Wanderpokal ging in diesem Jahr wieder an die Vrasselter, die 18 Teilnehmer aufboten. Zweitstärkste Gruppe war "Kunterbunt" mit zwölf Teilnehmern. Ab Emmerich wurden fünf Routen angeboten, die zwischen 27 und 65 Kilometer lang waren. Wer nach Rückkehr zum Info-Center die erforderlichen Stempel vorweisen konnte, nahm an einer gut bestückten Tombola teil. Hauptgewinne waren ein Ballon- und ein Segelflug.

(giko)
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