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Isselburg
Politik einig, die ehrenamtliche Wehr zu stärken

Isselburg. Wie wichtig das Ehrenamt ist, das zeigte sich während der Jahreshauptversammlung der Isselburger Feuerwehr. Die Kameraden der drei Löschzüge wurden zu insgesamt 74 Einsätzen alarmiert, unterstützten die Stadt bei der Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft, waren im vorbeugenden Brandschutz in Kindergärten und Grundschulen unterwegs, pflegten 635 Unterflurhydranten im Stadtgebiet, nahmen an vielen Lehrgängen und Weiterbildungsmaßnahmen teil.

Die Wichtigkeit des Ehrenamtes hat auch die Landesregierung erkannt und dies jetzt im Gesetz verankert. Wehrleiter Markus Berning ist gespannt, wie das wirkt. Zumindest sieht es so aus, dass dieses Thema von der Politik ernst genommen wird. Wie ein roter Faden zog es sich nämlich durch die Reden der Fraktionsvorsitzenden. "Es geht um nichts Geringeres als um die Sicherheit der Stadt", sagte Uwe Übelacker (Grüne), "und vor allen Dingen um die Sicherheit der Kameraden." Auch Bürgermeister Rudi Geukes hat schon vor einigen Wochen mit Frank Schaffeld, Berning und dessen Stellvertreter Oliver Kiefmann ein Gespräch geführt über Feuerwehr als Pflichtaufgabe, über Personalgewinnung und über die Ausrüstung. Zuversichtlich, dass es mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus in Kürze klappt, können die Feuerwehrleute auch sein. Denn es sind für 2016 und 2017 jeweils eine Million Euro in den Haushalt eingestellt.

Zur Feuerwehrfrau befördert wurde Jacqueline Jocks, zu Feuerwehrmännern Kevin-Peter Derrez und Sven-Niklas Risisu (alle Werth) sowie Alexander Schmitz und Sebastian Köcher, ferner Michael Bonnes (alle Isselburg) zum Brandinspektor. Andre Borkes (Werth) und Steffen Meyer (Anholt) wurden jetzt zu Vertrauenspersonen ernannt.

(BT)
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