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Rees
Polizeiwache: Rat fordert dauerhafte Besetzung

Rees. Der Rat der Stadt Rees hat Bürgermeister Christoph Gerwers beauftragt, sich bei der Kreispolizeibehörde Kleve für eine dauerhafte Besetzung der Reeser Polizeiwache einzusetzen. Damit folgten alle Ratsmitglieder einstimmig einem Antrag der SPD-Fraktion.

Kurios: Ende 2015 hatten die Reeser Sozialdemokraten denselben Antrag gestellt, er war aber von den Ratsmitgliedern der CDU, FDP und Grünen abgelehnt worden. Dies mag daran gelegen haben, dass die SPD im November 2015 den erhöhten Sicherheitsbedarf mit möglichen "Auseinandersetzungen und Handgreiflichkeiten" in den Flüchtlingsheimen in Rees und Haldern begründete.

Diesmal formulierte es der SPD-Fraktionsvorsitzende anders: "Der Presse war kürzlich zu entnehmen, dass in Rees die Aufklärungsquote von Verbrechen nur 44,8 Prozent beträgt. Damit ist Rees in der Kriminalstatistik des Kreises Kleve die zweitschlechteste Stadt. Nur in Rheurdt ist die Aufklärungsquote noch schlechter."

Darüber hinaus fordert die SPD "nach wie vor ein schlüssiges Einsatzkonzept der Polizei, das nicht darauf beruht, dass im Notfall Polizeibeamte aus den Kreisen Wesel und/oder Borken hinzugezogen werden." Auch diesen Punkt soll der Bürgermeister bei der Kreispolizeibehörde vorbringen.

(ms)
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