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Emmerich
Post-Sonderstempel zur "Ausstellung" Parookaville

Emmerich. "Parookaville" ist nicht nur ein Musikfestival, sondern auch der Name einer (fiktiven) Stadt, die in dieser Woche am Flughafen Weeze entstehen wird. Und wie es sich für eine Stadt gehört, gibt es da Bürgermeister, Supermarkt, eine Kirche, ein Gefängnis und natürlich auch eine Post. Und wo es eine Post gibt, da sollen nach Möglichkeit auch Briefe geschrieben werden.

Auch wenn es fraglich ist, ob viele der 50.000 Zuschauer in Zeiten von Smartphone und Whatsapp tatsächlich zu Papier und Bleistift greifen, um ein paar Zeilen zu schreiben, wird es einen Sonderstempel geben. Die Post hat ihn gestern herausgegeben, scheint aber selbst nicht so genau zu wissen, worum es bei "Parookaville" geht. Im Pressetext heißt es: Die Deutsche Post gibt anlässlich der "Ausstellung Parookaville 2016" in Weeze einen eigens zu diesem Anlass erstellten Sonderstempel heraus. Er ist auch über die Sonderstempelstelle Brief, 92637 Weiden, zu erhalten.

Und weil "Parookaville" ein Festival mit Auswirkungen auf die Region ist, hat Weezes Bürgermeister Franken sämtliche Amtskollegen aus dem Kreis Kleve zum Rundgang auf dem Festival eingeladen. Wegen Urlaubszeit können nicht alle kommen. Der Reeser Bürgermeister etwa lässt sich entschuldigen und durch Ordnungsamtsleiter Frank Postulart vertreten, der sich mit den Kollegen dort über Organisation und Sicherheitskonzept austauschen will. Gerwers findet "Parookaville" beeindruckend, räumt aber ein: "Musikalisch stehe ich mehr auf Haldern Pop."

(zel)
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