| 00.00 Uhr

Emmerich
Praest, wie es früher einmal war

Emmerich: Praest, wie es früher einmal war
Die Johannes-Baptist-Kirche, die Häuser, die zur Kirche führen und das alte Bürgermeisteramt. FOTO: Privat/mvo (RP-archiv)
Emmerich. Zehn Heimat- und Verschönerungsvereine aus Deutschland und den Niederlanden stellen sich in Ausstellungen vor. Auch Praest ist mit dabei. Zu sehen gibt es am 10. und 11. Juni historische Bilder. Zudem feiert das Dorf sich selbst. Von Monika Hartjes

Zehn Heimat- und Verschönerungsvereine in den Ortschaften beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze haben unter dem Titel "Nachbarn stellen sich vor" gemeinsam eine Ausstellung konzipiert, in der die einzelnen Ortschaften in Wort und Bild präsentiert werden. Seit Anfang April wandert diese Ausstellung jetzt von Ort zu Ort und wird dort mit einem Rahmenprogramm ergänzt.

Auch der Heimatverein Praest ist dabei. Dort wird die Ausstellung, die aus 13 Tafeln in DIN-A-0-Größe besteht, am 10. und 11. Juni im Jugendheim an der Johannesstraße 3 zu sehen sein. Jeweils ab zehn Uhr wird die Tür geöffnet. "Viele Praester Vereine machen mit und präsentieren sich", freut sich Wilhelm Nakath, Vorsitzender des Praester Heimatvereins, der gemeinsam mit Schriftführerin Liesel Langer und einigen Helfern die Ausstellung und ein ansprechendes Rahmenprogramm vorbereitet hat.

Liesel Langer vom Heimatverein Praest hat für die RP alte Bilder des Dorfs herausgesucht. FOTO: van Offern Markus

So stellt sich die St. Johannes-Schützenbruderschaft ebenso vor wie der Fußballverein RSV Praest. Der Reit- und Fahrverein Praest bringt auch Anschauungsmaterial rund ums Pferd mit, beispielsweise für die Pflege der Tiere. Neben Info-Material planen einige Vereine auch besondere Aktivitäten.

An beiden Tagen sorgen die Landfrauen, die Caritas-Frauen und die kfd Praest in einer Cafeteria für frisch gekochten Kaffee, Getränke und leckeren selbst gebackenen Kuchen. Auch diese Vereine zeigen ihre Arbeit anhand von Fotos und Info-Broschüren. "Zusätzlich präsentieren sich auch die Waldschule Otto Markett und das Naturschutzzentrum", sagt Liesel Langer. An beiden Tagen wird eine Kirchenbesichtigung der St. Johannes-Baptist-Kirche angeboten, auf Wunsch mit Turmbesteigung zu den Glocken. Am Samstag findet diese um 15.45 Uhr statt, am Sonntag um etwa 11.30 Uhr nach dem Hochamt. Wer sich im Dorf etwas umschauen möchte, für den ist die Planwagen-Rundfahrt genau das richtige. Am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr geht es los. "Dabei wird Geschichtliches und Aktuelles aus dem Dorf erzählt.

Bei ausreichendem Interesse kann zusätzlich eine Rundfahrt für Kinder durchgeführt werden", so Liesel Langer. Die Feuerwehr aus den Südstaaten wird am Sonntag von 10 bis 14 Uhr mit einem Fahrzeug vor Ort sein.

Die "Nachbarn stellen sich vor"-Ausstellung im Jugendheim haben die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins ergänzt durch Fotos und Texte, die "Praest früher und heute" gegenüberstellen. Dazu haben sie auch Fotos von Dorfbewohnern bekommen, unter anderem vom verstorbenen früheren Schulleiter der Praester Schule, Hubert Keimes.

Da sind unter anderem der alte Praester Bahnhof, verschiedene Bauernhöfe, die Bürgermeisterei der 50er Jahre, das Erholungsheim für in Praest tätige Ordensschwestern und Priester im Ruhestand und der Gasthof "Zur Post" zu sehen - ein interessanter Einblick in die Praester Geschichte. Da kommen Alt und Jung in Praest bestimmt ins Erzählen.

Am Sonntag wird die Ausstellung gegen 16.30 Uhr mit einem unterhaltsamen Ständchen des Jugendblasorchesters Praest beendet.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Emmerich: Praest, wie es früher einmal war


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.