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Reeser Kultur-Sonntag: Eine Stadt, 28 Künstler

Rees: Reeser Kultur-Sonntag: Eine Stadt, 28 Künstler
Oben: FOTO: Astrid Feuers Bild "Schopfaffe macht Selfie".
Rees. Am Sonntag sind an 19 Ausstellungsorten in Rees und den Ortsteilen, Arbeiten von zahlreichen Künstlern zu bewundern. Eine umfangreiche Broschüre weist den Weg durch die morgige Kultur-Tour. Von Markus Balser

Gemälde, Aquarelle, Fotografien, Skulpturen: Zum 15. Mal wird morgen in Rees fast die gesamte Bandbreite gezeigt, die Kulturschaffende in der Stadt und ihrer Umgebung zu bieten haben. Verteilt auf 19 Ausstellungsorte sind beim Reeser Kultur-Sonntag von 11 bis 18 Uhr Arbeiten von 28 Künstlerinnen und Künstlern zu bestaunen und zu entdecken. Das Reeser Kulturamt hofft erneut auf mehr als 1000 Besucher, wie in den Vorjahren.

Um bei so vielen Angeboten den Überblick zu behalten, hat die Stadt eine 32-seitige Broschüre mit Informationen zu allen Künstlern und Ausstellungsorten aufgelegt. Wer sie noch nicht hat - sie liegt im Rathaus, im Museum und bei den Banken aus. Und sie kann auf der Internetseite www.stadt-rees.de heruntergeladen werden. Morgen werden zudem orange-farbene Pfeile den Weg zu den Ausstellungsorten hinweisen.

Für den Reeser Kultur-Sonntag werden nicht nur Galerien und Ateliers geöffnet. Auch in Privathäusern wird viel Kunst gezeigt. So etwa bei Michael Hoffmann, Andreas Lensing und Brigitte Schlossmacher-Thissen. Neben denen, die sich in der Vergangenheit schon an dem Tag beteiligt haben, gibt es auch einige neue Ausstellungsorte. So etwa das Restaurant "Mittags am Markt", Hausnummer 38, das um 11 Uhr eine Dauerausstellung mit Acrylmalereien von Annette Verheyen eröffnet. In der Redaktion der Rheinischen Post in der Oberstadt 30 sind Fotografien des Journalisten Michael Scholten aus Asien zu sehen. Sogar die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge am Groiner Kirchweg 4 beteiligt sich am Kunst Sonntag: Die gelernte Fotografin Daniela Schlutz, die seit März in der Kindergruppe der Einrichtung arbeitet, stellt in der ZUE Fotos zum Thema "Kinder auf der Durchreise" aus. Da die meisten Flüchtlinge nur 14 Tage in Rees bleiben und danach auf andere Kommunen verteilt werden, hat Daniela Schlutz viele Abschiedsmomente festgehalten, aber auch glückliche Momente. Außerdem umfasst die Ausstellung Zeichnungen von Flüchtlingen aus aller Welt, die für kurze Zeit in Rees waren.

Das Gros der Kunst wird in Rees selbst präsentiert: im Rathaus die Natur-Fotografien von Hans Glader, im Museum Koenraad Bosman die Bilder von Brele Scholz, die Skulpturen im Skulpturenpark. Weitere Kunst gibt es in den Ateliers und Galerien Artelli, Kunst-Form, im Geschäft Individuum, bei der Stadtsparkasse, dem Lebenshilfe Center, dem Café Froschkönig und dem Rheinpark-Hotel zu erleben.

Von dort aus könnte es - mit einem Zwischenstopp in Gerfried Schells Antikscheune - nach Grietherbusch gehen. Dort stellen Angela Lux und Maria Storm-Maas in der "Galeria Maria" (Grietherbusch 17) ihre Werke vor, die mit floristischen Objekten von Andrea Köster garniert werden. Und wer den Weg nach Haldern nicht scheut, wird in der Lindenstraße 10 mit Kunst von Astrid Karuna Feuser belohnt.

Quelle: RP
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