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Rees
Reeser soll Kind sexuell missbraucht haben

Rees. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 53-Jährigem vor, sich 22 Mal an der eigenen Tochter vergangen zu haben.

Die Vorwürfe wiegen schwer. Ob sie zutreffen, wird ab dem 18. April vor dem Landgericht Kleve geklärt. Dann muss sich ein 53 Jahre alter Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs an seinem Kind in 22 Fällen sowie wegen des Besitzes kinderpornographischer Schriften verantworten.

Dem Mann aus Rees wird von der Staatsanwaltschaft in Kleve vorgeworfen, in der Zeit zwischen Anfang Juli 2003 und Ende Mai 2011 insgesamt 22 Mal sexuelle Handlungen an seiner Tochter (Jahrgang 1998) vorgenommen zu haben. Der sexuelle Missbrauch des minderjährigen Kindes soll zu Hause, am Arbeitsplatz sowie während eines gemeinsamen Urlaubs geschehen sein.

Auslöser für die Ermittlungen der Polizei und das daraus resultierende Strafverfahren war ein Streit zwischen dem Angeklagten und seiner Ehefrau. Nach Angaben der Pressestelle des Landgerichts soll sich im Verlauf dieser Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten die Tochter ihrer Mutter offenbart haben, die daraufhin Anzeige bei der Polizei erstattete.

Dem angeklagten Reeser wird zudem vorgeworfen, kinderpornographische Schriften besessen zu haben. Dem 53-Jährigen droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren.

Zu der Hauptverhandlung am 18. April sind vier Zeugen und ein Sachverständiger vorgeladen. Für den Prozess an der Jugendschutzkammer sind zwei weitere Termine am 24. April sowie am 2. Mai vorgesehen.

(bal)