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Emmerich
Reithalle wird zum Weihnachtsdorf

Emmerich: Reithalle wird zum Weihnachtsdorf
Leckeres, Hübsches, Besonderes - all das fanden Besucher in der Praester Halle. FOTO: Van offern
Emmerich. An 24 Ständen wurden in Praest am Wochenende Handarbeiten und Kunsthandwerk angeboten. Besucher schätzen besonders die Gemütlichkeit der Veranstaltung und dass man sich dort kennt. Von Monika Hartjes

Waffel- und Glühweinduft, Tannenduft, leckere Gerüche nach Mus mit Mett und Bratwurst - wenn man den Weihnachtsmarkt in der Praester Reithalle betritt, kommt man gleich in weihnachtliche Stimmung. "Hier kennt man sich, es ist sehr gemütlich und es herrscht eine tolle Atmosphäre", sagte Heidi Ising aus Millingen, die zum dritten Mal zu den Händlern in Praest zählte. Sie hatte Körnerkissen in Form von Eulen und Mäusen und Kissen im Angebot. "Die mit den Minions sind sehr beliebt", sagte sie. Minions gab es auch bei Stephanie Geßmann, die Frühstücksbrettchen damit verzierte. "Auf Wunsch schreibe ich den Namen des Kindes dazu", sagte sie.

An 24 Ständen, darunter die Cafeteria der kfd-Frauen und der Grillstand, den die Mitglieder des Ferienausschusses von St. Johannes Baptist betrieben, wurden Handarbeiten und Kunsthandwerk geboten. "Der Erlös vom Grillstand geht ins Ferienprogramm, damit Familien günstig ein paar schöne Ferientage verleben können", erzählte Hermann-Josef Tebaay, Mitorganisator des Weihnachtsmarktes und "Krippenfigurenhersteller". "Die sind aus Keramikguss und eichefarben lasiert." Die passenden Krippen dazu baute Rainer Gasse. Verkauft wurden sie am Stand des Kirchausschusses, der den Erlös ohne Abzug für soziale Projekte gibt. Selbst gefertigte Weihnachtskarten und hunderte Tüten mit verschiedenen Plätzchensorten verkaufte die Michael-Grundschule.

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Neben Gestecken, Holzarbeiten, Schmuck, "Beton-Tellern" von Maria Müggenborg aus Millingen, Schwippbögen von Horst und Emmi Bauhaus, Weihnachtslikör von Edith Ohlets und Licht-Flaschen von Lore Bergermann, konnte man hier Winterkleidung erwerben: Ponchos aus Fleece oder Strickjersey, Mützen, Schals und die gestrickten Socken der Chorgemeinschaft - alles Unikate und handgefertigt. Ebenfalls im Angebot: Wind- und Wetterbalsam für Kinder, Bade- und Duschöle und Handcreme.

Als Vorsorge konnte man eine "Bärenfang-Schluckimpfung" - Bärenfang in einer Spritze - empfangen. "Das tötet Bakterien ab, hat immerhin 38 Prozent", meinte schmunzelnd Martin Hoffmann. Die Imker Heinz van der Giet und Dr. Peter van Ewald sorgten für den Honig, der auch für den Eierlikör verwendet wurde. Der Erlös des Standes kommt der Caritas und dem Friedensdorf zugute. Die Caritasfrauen verkauften gesunden Holunderblütensaft, Spekulatiuslikör und Knusperhäuschen. Von Anfang an, seit mehr als 20 Jahre, sorgen die Musiker des Blasorchesters Praest für Glühwein. "Die Preise sind mit zwei Euro für Glühwein pur und 2,50 Euro mit Schuss seit Jahrzehnten stabil geblieben", sagte Angelika Mölder.

Die Kinderbetreuung übernahmen die Jugendlichen des Reitvereins Praest. Carolin Bleser, Sabrina Derksen und Anika Gies bemalten mit den Kleinen Stofftaschen und verzierten Hufeisen mit Perlen, Federn und Bändern. Am Abend kam der Nikolaus vorbei und erzählte den Kindern eine Geschichte.

Quelle: RP
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