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Emmerich
Rettungshunde üben unter fast realen Bedingungen

Emmerich. In Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW) fand jetzt eine Einsatzübung der Malteser Rettungshundestaffel Emmerich statt. Von Freitag bis Sonntag übten die Teams, bestehend aus Mensch und Hund, auf dem Trümmergelände des THW in Wesel unter fast echten Einsatzbedingungen.

Am Samstagmorgen war Großalarm: Sechs vermisste Personen, hieß es von der Einsatzleitung, waren zu suchen. Dann die erste Meldung an die Einsatzleitstelle: Rettungshundeteam eins hat in Haus Nummer sechs eine verschüttete Person gefunden; sie war ansprechbar. Die Helfer des THW rückten mit ihren Gerätschaften aus, um die Person aus den Trümmern zu befreien. Die Hunde müssen so ausgebildet sein, dass sie sich von dem Geschehen nicht ablenken lassen und weiter an die Arbeit gehen. Nacheinander wurden die vermissten Personen aufgespürt und geborgen. Nach einer kurzen Teambesprechung wurden dann am Nachmittag nochmals "Opfer" für die Hunde in den Trümmern versteckt, so dass auch noch gezielt mit den jungen, noch nicht so erfahrenen Hunden trainiert werden konnte. Sowohl für die Hunde als auch für die Hundeführer war es toll, unter solch realen Bedingungen trainieren zu können.

Die Malteser Rettungshundestaffel aus Emmerich besteht aus sieben Mensch/Hund-Teams. Neben der Trümmersuche hat sie ihren Schwerpunkt auf die Wasserortung gelegt. Hierbei werden ertrunkene Personen durch die Hunde im Wasser geortet, so dass sie schneller von Tauchern gefunden und geborgen werden können. Die Gruppe hat sich auf dieses Gebiet spezialisiert, weil es in der Umgebung viele Gewässer und Baggerlöcher gibt.

Quelle: RP
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