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Rees
"Rock in't Dörp" ist ein Erfolgsmodell

Rees: "Rock in't Dörp" ist ein Erfolgsmodell
Die laue Sommernacht sorgte dafür, dass das Festivalgelände lange gut gefüllt war. Einer der Höhepunkte des Abends war der Auftritt der Band "Smokaholic" (r.). FOTO: Stade/privat
Rees. Die dritte Auflage des Spektakels überzeugte. Es gab gute Bands, gutes Wetter und dementsprechend auch viele Besucher. Von Sabrina Geerts

Samstag fand zum dritten Mal das "Rock in't Dörp"-Festival an der Haffener Schützenhalle statt. Das Spektakel hat sich zum wahren Erfolgsmodell gemausert.

Die laue Sommernacht sorgte dafür, dass das Festivalgelände lange gut gefüllt war. Einer der Höhepunkte des Abends war der Auftritt der Band "Smokaholic" (r.). FOTO: Stade/privat

Die einen haben viel Platz und eine Bühne, der andere hat Kontakt zu zahlreichen Rockbands. Das Ergebnis heißt "Rock in't Dörp". Ein Team der Haffener Schützen und Marco Launert, Leiter der Hamminkelner Rockschule, haben sich zusammengetan und ein tolles Festival mit insgesamt sechs Bands auf die Beine gestellt.

"Es ist einfach großartig", sagte Marco Launert. "Es ist ein wirklich liebevoll gestaltetes Festival geworden". Der Musiker, der am Abend selbst mit seiner Hardrockband "Smokaholic" auf der Bühne stand, vermittelt in seiner Rockschule zwischen Bands und Musikern und findet für jeden die passende Truppe. Die Festival-idee der Hafferner Schützen kam ihm daher ganz gelegen, denn die Bands, die Launert betreut, freuen sich über jede Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren.

Der Kontakt zur Rockschule kam über Peter Syberg aus Haffen zustande, der mit seiner Band "R.E.M.O.V.E." den Abend eröffnete. "About Nightmares and Daydreams" und "To Have and Hold" haben ihre Wurzeln ebenfalls in der Rockschule. "Samotta", ein Gitarrenduo aus Essen, und die niederländische Band "Bootsmann" aus Doetinchem standen schon oft gemeinsam mit Launerts Band "Smokaholic" auf der Bühne und wurden kurzerhand auch für das Haffener Festival rekrutiert. "Samotta" hatten dabei ihren ersten Auftritt als Duo, denn die Band hatte sich eigentlich vor kurzem aufgelöst, wollte ihre Zusage zum Haffener Festival aber nicht zurückziehen. Für die Niederländer "Bootsmann" war der Auftritt die Gelegenheit, Werbung für ihr neues Album zu machen.

Die Organisation seitens der Schützen wurde dieses Jahr erstmals von einer "Interessengemeinschaft" übernommen. In den Vorjahren lag das Projekt allein in der Hand der Jungschützen. Das hat sich dieses Jahr geändert. "Es soll eine Veranstaltung für Jung und Alt sein", so Mitorganisator Sasha Schmidt. "Deswegen konnte sich jeder, der interessiert war, mit einbringen". Ziel war es, im Dorf neben Schützenfest und Karneval auch mal etwas anderes zu bieten. Zusammen haben die Schützen die ganze Woche über die Bühne und Lichttechnik sowie Theke und Sitzgelegenheiten inklusive selbstgebauter "Lounge" aufgebaut.

Die Mühen haben sich gelohnt, der Vorverkauf sprach für sich. "Wir haben im Vorverkauf dieses Jahr etwa dreimal mehr Karten verkauft als letztes Jahr", so Schmidt. Es gingen vorab knapp 200 Karten weg, einige wurden zusätzlich noch an der Abendkasse verkauft. Da auch das Wetter dem "Rock in't Dörp"-Team in die Karten spielte, konnte man sich über Laufkundschaft freuen, die dank der lauen Sommernacht noch lange für ein volles Festivalgelände und gute Stimmung sorgte.

Quelle: RP
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