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Isselburg
Schlosspark als Bühne für das Isselburger Blasorchester

Isselburg. Die Musikreihe "Trompetenbaum und Geigenfeige" startet am Sonntag - dem bundesweiten "Tag der Gärten und Parks" - auf der Wasserburg Anholt.

"Trompetenbaum und Geigenfeige" - der ungewöhnliche Titel dieser Konzertreihe bringt es auf den Punkt: Die beteiligten Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf machen ihre "grünen Schätze" zur Bühne für Musik. Sehenswerte Gärten und Parks im Münsterland und in den angrenzenden Niederlanden bilden nicht nur die Kulisse, sondern gleich den Schauplatz für Konzerte und die Begegnung mit der Natur.

Zum Auftakt spielt am kommenden Sonntag um 16 Uhr auf dem Gelände der Wasserburg in Anholt das "Blasorchester Isselburg" unter der Leitung von Jaak Notebaert. Erst im April dieses Jahres hat er als Dirigent das Orchester übernommen. Der 40-jährige Niederländer lebt in Enschede und hat 1997 an der Hochschule für Musik in Brüssek seinen Abschluss im Fach Posaune gemacht. 2005 schloss er sein Studium als Dirigent in Amsterdam ab - nun steht er dem Isselburger Blasorchester vor. Das entstand der Chronik zufolge 1894 aus einer Gruppe von 16 Laienmusikern.

Mit den Jahren hat es sich beachtlich entwickelt - seit 1957 ist es ein eingetragener Verein, dessen Verdienste 1994 durch die Verleihung der "Pro Musica Plakette" vom Bundespräsidenten gewürdigt wurden.

Dem Isselburger Blasorchester gelingt es, den Funken auf das Publikum überspringen zu lassen. Das Programm ist breitgefächert: Die Musiker haben konzertanter Blas- sowie moderne und volkstümliche Unterhaltungsmusik im Programm - manchmal ergänzt durch eine Gesangsgruppe. In Anholt werden unter anderem Stücke von Julius Fuèík (Florentiner Marsch) und Johann Strauß (Leichtes Blut) sowie bekannte Melodien wie von "James Bond 007" oder "Music" von John Miles geboten.

Zu hören ist das Orchester in der malerischen Umgebung der Wasserburg Anholt, die durch mehrere Barockgärten und eine großzügige Parkanlage abgerundet wird. Der Park, der auf knapp 35 Hektar die unterschiedlichsten Gartenstile der Jahrhunderte vereint, ist mit einem Irrgarten, einer Wildblumenwiese, Wasserflächen, einer Insel und vielem mehr sehr vielfältig gestaltet. Durch die unterschiedlichen Blühzeiten sind von April bis September die verschiedensten Pflanzen zu bewundern - natürlich auch bei dem Rundgang, der sich um 17.30 Uhr an das Konzert anschließt.

Karten an der Tageskasse ab 15 Uhr. Eintritt: 10 Euro. Kartenbestellungen unter 0800 9392919 (kostenfrei) wochentags, 9 bis 17 Uhr.

Bei Regen fällt das Konzert aus. Infos am Veranstaltungstag, So., 12. Juni, unter Telefon 02861 82 1350.

Quelle: RP
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