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Rees
Schnelles Internet für Rees

Rees: Schnelles           Internet           für Rees
Ein Kabel des Unternehmens Deutsche Glasfaser. FOTO: Lothar Berns
Rees. Wie in Isselburg hat nun auch die Stadt Rees mit der Deutschen Glasfaser einen Vertrag geschlossen. Vorausgesetzt, genügend Haushalte melden sich, investiert das Unternehmen elf Millionen Euro in den digitalen Netz-Ausbau. Von Markus Balser

Eine Investition in die Zukunft soll jetzt in Rees möglichst schnell erfolgen: Gerda Johanna Meppelink, Mirko Tanjsek und Jan van Veldhuizen von der Deutschen Glasfaser haben mit dem Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers und Heinz Streuff, Wirtschaftsförderer der Stadt Rees, einen Kooperationsvertrag geschlossen. Der sieht vor, dass das Unternehmen aus Borken im Stadtgebiet Rees in Kürze mit dem Ausbau eines modernen FTTH-Glasfasernetzes beginnt. Rund 7.500 Haushalte sollen einen Zugang zu moderner digitaler Infrastruktur erhalten. Das Investment beläuft sich auf insgesamt elf Millionen Euro und wird ohne finanzielle Beteiligung der Stadt Rees realisiert. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist der erste seiner Art im gesamten Kreis Kleve.

Allerdings gibt es eine Voraussetzung: Mindestens 40 Prozent der Haushalte müssen sich für einen Vertragsabschluss mit dem Unternehmen entscheiden.

Damit das gelingt, waren bei der Kooperationsvereinbarung auch fünf der so genannten Multiplikatoren dabei. Sigrid Hommen (Heimatverein Millingen), Hans-Jürgen Klug (Ortsvorsteher in Millingen), Johannes Griebler (St. Irmgardis Schützenbruderschaft Esserden), Horst Becker (Bienen, Ratsmitglied) und Ahmet Tolun (Rees-Queckvoor, Ratsmitglied) wollen Kollegen sowie Freunde und Bekannte motivieren, einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abzuschließen.

Der Ausbau soll zunächst in den Gebieten Rees-Queckvoor, Millingen, Esserden und Bienen erfolgen. Sowohl Gerda Meppelink als auch Christoph Gerwers sind optimistisch, die Nachfrage von 40 Prozent in allen Ortsteilen zu erreichen. "Das Interesse der Reeser ist durchaus groß", sagt Stadtsprecher Bernd Franken.

Laut Bürgermeister Gerwers bietet das Investment der Deutschen Glasfaser eine große Chance für Rees: "Die Verfügbarkeit von schnellem Internet stellt schon heute und vor allem in der Zukunft einen bedeutenden Standortfaktor für Wirtschaftsbetriebe und private Haushalte dar."

Die Nachfragebündelung in Millingen, Bienen, Esserden und Rees-Queckvoor beginnt am 20. Februar und dauert zwölf Wochen. Bei einem Vertragsabschluss innerhalb dieses Zeitraums entfallen für die Kunden die Anschlusskosten von 750 Euro. Die monatlichen Kosten für einen Basis-Anschluss (Telefon und Internet) belaufen sich auf 34,90 Euro.

Vom 7. bis 10. März finden in den Ortsteilen Informationsveranstaltungen statt. Außerdem eröffnet am 12. März in Rees am Markt ein Büro der Deutschen Glasfaser. Dort können ausführliche Produktinformationen eingeholt werden.

Nach durchgeführter Nachfragebündelung in den genannten Ortsteilen soll dann die Ermittlung der Nachfrage in Haldern, Haffen Mehr und in der Reeser Innenstadt erfolgen.

Quelle: RP
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