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Emmerich
Schützen bestätigen ihren Vorstand

Emmerich: Schützen bestätigen ihren Vorstand
Blick in die Versammlung. Am Mikrofon zu sehen ist Brudermeister Wienhoven. FOTO: Markus van Offern
Emmerich. Jahreshauptversammlung der St. Martinus Schützenbruderschaft Elten. Von Monika Hartjes

Eine besondere Ehre wurde auf der Jahreshauptversammlung der St. Martinus Schützenbruderschaft Elten dem langjährigen Kassierer Werner Jansen zuteil: Er wurde zum Ehrenmitglied des Vorstandes ernannt. Nach 18 Jahren in seinem Amt stellte er sich nicht mehr zur Wahl. "So haben jetzt jüngere Schützen die Möglichkeit, im Vorstand mitzuarbeiten", sagte Brudermeister Heinz Wienhoven, der dem Kassierer für sein großes Engagement mit einer Flasche Wein und einem Essensgutschein dankte. Seit 1974 ist Werner Jansen Mitglied der Bruderschaft, 1999 wurde er zum zweiten und in seinem Königsjahr im Jahr 2000 zum ersten Kassierer gewählt. "Vor zehn Jahren stellte er zum ersten Mal einen Haushaltsplan auf, der unsere Finanzen überschaubarer und planbarer macht", sagte Wienhoven. Außerdem war Jansen an der Einführung einer Buchhalter-Software beteiligt. Zum letzten Mal gab er den Kassenbericht, der positiv ausfiel: "Der Verein steht auf gesunden Füßen."

97 der insgesamt 381 Mitglieder - mit Pascal Heveling, Thorsten Naves und Vin van der Kuip wurden drei neue Schützen aufgenommen - kamen am Samstag zur Jahreshauptversammlung ins Kolpinghaus. Die Wahlen verliefen einstimmig. Brudermeister Heinz Wienhoven, Schriftführer René Pommerin, Schießmeister (Brauchtum) André van Bebber, Schießmeister (Sport) Achim Neerincx, Bataillonskommandeur Albert Jansen und der drei Beisitzer Michael Temmen wurden in ihrem Amt wiedergewählt. Neuer Kassierer wurde Henry Slagmeulen, vormals zweiter Kassierer. Dafür wurde Geert-Jan Janssen neu gewählt, neuer 1. Beisitzer für den verstorbenen Hans-Ulrich Runge wurde Patrick Kuhn.

Wienhoven sprach über die Bedeutung der Schützen. "Schütze sein heißt, nicht nur zwei Mal im Jahr beim Schützenfest und Maifest groß zu feiern, sondern auch viel soziales Engagement und ehrenamtlicher Einsatz für die Region." So pflegen und reinigen die Mitglieder vom 13. Zug seit zehn Jahren das Kriegerehrenmal, die Jungschützen säubern regelmäßig die Kriegsgräber auf dem alten Friedhof und etliche Schützen kümmern sich um Rollstuhlfahrer des Martinus-Stiftes und fahren diese seit 25 Jahren von Mai bis September jeden Sonntag aus.

Präses Theo van Doornick ermunterte die Schützen, Glaubensanimateure zu sein. "Den allgemeinen Rückgang des Glaubens zu beklagen, ist das eine, aber selber Vorgänger für die Kinder, Familie und Freunde zu sein und mit ihnen zu beten und über Glauben zu sprechen, das erfordert Mut. Diesen Mut wünsche ich Euch." Der neue Schützenelferrats-Präsident Mark Horstmann berichtete über die Aktivitäten des Elferrats, Schießkommission und Jungschützen konnten über viele Erfolge der Sportschützen berichten.

Die Schützenbruderschaft wird in diesem Jahr 90 Jahre alt. Im Mittelpunkt standen die geplanten Highlights im Jubiläumsjahr. Geplant sind zwei Filmabende am 17. März und 17. November mit Film- und Bildmaterial von Pastor Woltering. Am Abend im März steht das Thema "Schützenfest" im Vordergrund, im November der Schützenkarneval. Am 9. Juni findet das Kaiserschießen statt, am 25. August soll das Kinderschützenfest neu aufleben und am 29. Dezember findet der Große Zapfenstreich auf dem Marktplatz in Elten statt.

Wienhoven lud alle Schützen ein zum Bezirksjungschützentag am 21. April in Elten und zum Osterfeuer am Samstag, 31. März, an der Stokkumer Straße.

Quelle: RP
 
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