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Rees
Sicherheitsdienst: "Schlag ins Gesicht gab es nicht"

Rees. Festzelt in Rees: Firmeninhaberin meldet sich Wort.

Die Inhaberin des Security-Dienstes, der Karneval Dienst im Reeser Festzelt hatte, widerspricht der Darstellung der Ereignisse vom Rosenmontag.

Die RP hatte berichtet, dass ein Gast vom Sicherheitsdienst ins Gesicht geschlagen und mit Handschellen gefesselt worden war. Sechs bis acht Mitarbeiter hätten ihn zu Boden gedrückt.

Julia Knorr, Inhaberin der ZHS Security, hat gestern erklärt, dass an besagtem Abend ein Sicherheitsdienstmitarbeiter nach einer Rangelei unter zwei Gästen beiden den Eintritt zum Festzelt verwehrt habe, woraufhin einer der Gäste den Sicherheitsdienstmitarbeiter an den Hals gegriffen habe. Der andere Mitarbeiter habe die Person dann von seinem Kollegen weggezogen und zu Boden gebracht. Beim Gerangel am Boden hat der Gast so um sich geschlagen, dass der Sicherheitsdienstmitarbeiter ein blaues Auge und einen Knochenabriss im Finger davongetragen habe. Um weitere Gefahren abzuwenden, seien durch einen weiteren Mitarbeiter Handschellen angelegt und die Polizei gerufen worden. Nach Eintreffen der Polizei sei dem Gast durch diese dann ein Hausverbot erteilt worden.

"Einen Faustschlag ins Gesicht hat es nie gegeben", schreibt Julia Knorr. Es seien auch nicht sechs bis acht Mitarbeiter vor Ort gewesen, sondern nur drei im Eingangsbereich.

(hg)
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