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Emmerich
"So ist es am Rhein nicht schön"

Emmerich. Etliche RP-Leser bestätigen die Beobachtungen von Florian Koston.

Zahlreiche Zuschriften gingen bei der RP-Redaktion nach der Berichterstattung über die Verschmutzung am Rhein ein. Die meisten RP-Leser, die sich meldeten, konnten die Beobachtungen von Florian Koston nur bestätigen.

Inka Heimanns geht mit ihren beiden Labrador-Hunden öfter am Rhein in der Nähe des Segelflughafens spazieren. Und hat dort ebenfalls am letzten Sonntag mehrere Mülltüten herumliegen gesehen. Sie sorgt sich aber auch um ihre Hunde, denn neben Bierdosen, Kot und anderem Müll liegen dort auch oft Essensreste herum, bei denen natürlich die Gefahr besteht, dass sie von Hunden gefressen werden. Außerdem macht sie sich Gedanken um die vielen Feuerstellen. "Ein Wunder, dass noch nichts gebrannt hat, bei der Trockenheit." Ihr Fazit: "So ist es am Rhein nicht schön."

Rolf und Trude Maas haben noch ganz andere Dinge erlebt, wenn sie Mitmenschen auf Müll oder Feuerstellen, die im Naturschutzgebiet verboten sind, ansprechen. Oft seien das Angler, die der deutschen Sprache nicht mächtig seien, aggressiv reagierten und Gebote und Verbote missachteten. "Schade ist nur, dass Behörden und andere staatliche Organe (Polizei) damit überfordert sind", schreiben sie.

Claudia de Graaf ärgert sich zudem über manche Hundebesitzer an der Berliner Straße in Leegmeer und in Teilen der Innenstadt. Die packen zwar die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in die dafür vorgesehen roten Beutel, lassen die Tüten dann jedoch am Straßenrand liegen. "Dieses Verhalten ist wirklich dreist", schrieb sie der Redaktion. Als Beweis schickte sie gleich noch einige Fotos mit.

(bal)
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