| 18.36 Uhr

Emmerich
Sparkasse im karnevalistischen Lehrjahr

Altweiber in Emmerich 2018
Altweiber in Emmerich 2018 FOTO: Markus van Offern
Emmerich. Prinz und Geck zogen Altweiber durch Emmerich. Seitenhieb von Michael Verhey auf Markus Elbers. Von Monika Hartjes

Frostige Temperaturen, aber Sonnenschein: Prinzenpaar, Geck und Garde zogen mit den Klängen des Spielmannszuges Vrasselt am Altweibertag gut gelaunt durch die Stadt. Erste Station war die Sparkasse, wo sie von Vorstandsmitglied Wilfried Röth begrüßt wurden. "Es ist für uns etwas schwierig, Sparkasse Rhein-Maas zu sagen, für uns ist das die Sparkasse Emmerich", sagte Prinz Harald.

Nach Gardetanz und -lied im Kassenraum der Sparkasse ging es in den Keller zum gemütlichen Frühstück. "Mir wurde zugetragen, dass Horst Balkmann und Gregor Reinen Reden gehalten haben, die gereimt und mit Emmerich-Bezug waren. Aber so weit bin ich noch nicht. Was Emmerich angeht, bin ich erst im zweiten Lehrjahr", sagte Röth. "Das Treffen möchten wir als Sparkasse gewertet wissen als Zeichen für Kontinuität und Zuverlässigkeit. Das vergangene Jahr war nicht immer ganz einfach, aber wir wollen nach vorne schauen", so Röth, der den Karnevalisten versprach, "dass sie die Sparkasse auch im kommenden Jahr in ihrem Terminkalender aufnehmen können".

Geck-Präsident Michael Verhey begrüßte traditionell in Reimform und meinte: "Es gab Diskussionen für Veränderungen in diesem Haus, wir als Geck können nicht klagen, drum halten wir uns da raus." Er dankte Prinzenpaar, Geck, Garde und allen Karnevalsvereinen für ihr Engagement - mit einem kleinen Seitenhieb auf den nicht anwesenden Bürgervereins-Sitzungspräsidenten Markus Elbers, dem er gute Besserung wünschte. "Hat er sich doch am Sessionsorden die Brusthaare verbrannt." Hintergrund dieses "Seitenhiebes" war die Entscheidung, dass in der Bürgerverein-Sitzung die Sammel-Dosen für die Aktion "Humor hilft heilen" nicht herumgereicht werden durften, erzählte ein Karnevalist.

Verhey dankte Michael Kühn, der nach über 30 Jahren von der karnevalistischen Bühne abtritt. "Der Dank gilt auch allen Sponsoren, denn leider geht ohne Kohle auch der schönste Karneval verloren."

Nächstes Ziel war die Volksbank. Voba-Chef Holger Zitter begrüßte die Gäste "in der bunten Märchenwelt". Die Filiale war geschmückt mit Efeu-Girlanden und Kunststoff-Einhörnern. Zitter reimte: "Das Einhorn blinkt und schunkelt mit, das wird 'ne richtig gute Zidt". Weiter zog der karnevalistische Trupp zur Gaststätte "Zum Raben".

Ein Heimspiel war für den Prinzen der Besuch bei den Stadtwerken, wo er, ebenso wie die Gardisten Markus Urselmans, Sascha Wühr und Marc Schenning als "StromMann" tätig ist. Udo Jessner begrüßte Garde und Prinzenpaar in den Stadtwerke-Garagen, wo seit dem Mittag gemütlich gefeiert wurde - die Mitarbeiter im grau-weißen "Stadtwerke-Outfit" mit grünen blinkenden Hosenträgern, Schuhriemen und Hüten. Am Morgen waren die Stadtwerke-Frauen in den Büros erfolgreich auf "Krawattenjagd" gegangen.

Prinz Harald, Prinzessin Manuela und die Garde bewiesen Ausdauer, als sie auch bei der vierten Wiederholung ihres über sechsminütigen Gardetanzes ein lächelndes Gesicht zeigten. Im Schwarzlicht leuchteten die weißen Handschuhe, die Federn und die weiße Prinzenstrumpfhose.

Weitere Stationen waren an diesem Tag die Societät, das bunt geschmückte Rathaus, wo Bürgermeister Peter Hinze symbolisch den hölzernen Stadtschlüssel übergab, ein Essen im Martiniheim und der Bölt, wo eine Altweiberfeier stattfand und Prinzenpaar und Garde gegen 21 Uhr ihren letzten Auftritt hatten.

Quelle: RP
 
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