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Lokalsport
1. FC Kleve baut die Führung aus

Kleve. Der Spitzenreiter nahm aus Sonsbeck drei Punkte mit. Am Ende hieß es 3:1 (0:1). Von Reinhard Pösel

Der gestrige Nachmittag auf der Sportanlage in Sonsbeck hielt für Spieler wie Zuschauer einiges Unvorhergesehene bereit. Zunächst die äußeren Bedingungen: Pünktlich mit dem Anpfiff peitschten dichte Graupelschauer über den Platz und verewigten sich schließlich auf dem immer glitschiger werdenden Rasen mit einer weißen Schicht. Dann jedoch zeigten die Wettermacher, dass sie es auch anders können, und präsentierten ein Mix aus Wolken und Sonnenschein. Doch auch das Spiel zwischen dem SV Sonsbeck und Tabellenführer 1. FC Kleve verlief keinesfalls geradlinig. Den 0:1-Halbzeitrückstand drehten die Klever im zweiten Durchgang um in einen 3:1-Sieg.

Wie sehr den Klevern dieser Erfolg und mehr noch dessen Zustandekommen Lasten von den Schultern nahm, konnte man beim Schlusspfiff von Schiedsrichter Fasihullah Habibi beobachten. In der vergangenen Woche noch sanken die Klever Spieler niedergeschlagen zu Boden, jetzt ballten sie ihre Fäuste und drückten selbstbewusst die Brust heraus. Wie wertvoll für sie der erst im letzten Drittel des Spiels zustande gekommene Sieg war, zeigte sich beim Bekanntwerden der Ergebnisse der Mitkonkurrenten um den Platz an der Sonne: der FSV Duisburg und VfB Homberg waren in ihren Spielen über ein Unentschieden nicht hinausgekommen. So konnte der 1. FC Kleve seine Tabellenführung auf jetzt drei Punkte ausbauen.

"Unser Sieg ist verdient, auch wenn er erst in der letzten halben Stunde unter Dach und Fach gebracht werden konnte", stellte FC-Trainer Thomas von Kuczkowski fest. In der 37. Minute ging Sonsbeck in Front durch die einzige zwingende Torgelegenheit der Gastgeber während des gesamten Spiels. "In der Halbzeitpause habe ich den Jungs gesagt, wer jetzt nicht die Überzeugung auf den Platz bringt, das Spiel gewinnen zu wollen, der solle sitzen bleiben", verriet der Klever Trainer. Alle sind aufgestanden.

Mit dem Wiederanpfiff steigerten die Klever Kicker ihre eh schon vorhandene Dominanz noch weiter. Die Platzherren bekamen überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel, das Hühner mit zwei fein herausgespielten Toren innerhalb von zehn Minuten für den Gast entschied. Zwischendurch traf er auch noch den Pfosten. Den Deckel endgültig auf das Spiel machte Klein-Wiele, der einen klugen Querpass von Kurikciyan über die Torlinie drückte.

1. FC Kleve: Horsmann - Peters, Maehouat (47. Rybacki), Haal, Berressen, Kurikciyan, Haeger, Hühner, Klein-Wiele, Ehrhardt, Terfloth (83. Maaßen).

Quelle: RP
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