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Lokalsport
1. FC Kleve empfängt die SF Niederwenigern

Niederrhein. Ein Blick auf die Tabelle nach vier Partien verrät, welches schwere Auftaktprogramm die Landesliga-Fußballer des 1. FC Kleve zu bewältigen hatten. Denn gleich vier Klever Gegner aus den ersten fünf Spielen führen das Tableau nach den ersten 360 gespielten Saison-Minuten an. Mit den SF Niederwenigern empfangen die Klever morgen ab 15 Uhr nun den Tabellenzweiten dieses Quartetts.

Dass die noch ungeschlagenen Hattinger zurecht so weit oben stehen, glaubt auch FCK-Trainer Thomas von Kuczkowski. "Wenn man nach vier Spielen Zweiter ist, muss man schon vieles richtig gemacht haben." Kleve ist von diesen Regionen ziemlich weit entfernt. Ganze elf Zähler trennen die Schwanenstädter vom Tabellenführer SV Straelen. Auf Niederwenigern sind es neun Punkte für das derzeitige Tabellenschlusslicht. "Nur weil wir Letzter sind, heißt es aber nicht, dass alles schlecht war. Ganz so einfach ist es nicht", sagt von Kuczkowski. Spielerisch haben die Klever sowohl gegen die U 23 von Rot-Weiß Oberhausen als auch beim VfL Rhede und beim SV Straelen über zumindest weite Strecken überzeugt. "Wir haben von acht Halbzeiten fünfeinhalb gute gezeigt. Dass wir trotzdem nur einen Punkt bislang geholt haben, ist deutlich zu wenig", fasst von Kuczkowski zusammen. Gegen die Sportfreunde wollen die Klever ihr Punktekonto nun weiter füllen. "Ich habe intelligente Jungs, die alle wissen, was wir jetzt brauchen."

Der ordentliche und vor allem leidenschaftliche Auftritt im Test gegen den niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen (0:5) gab am Donnerstag die nötige Hoffnung. "Aber wir wissen auch, dass man ein solches Spiel gegen eine Profi-Truppe nicht einfach auf ein Landesligaspiel übertragen kann. Da sind wieder andere Akzente gefordert", sagt von Kuczkowski und meint damit vor allem, dass morgen sehr wahrscheinlich seine Mannschaft wieder mehr das Spiel machen muss als dass sie wie gegen Nijmegen abwartend spielen kann. Dabei sei besonders die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive wichtig. "Wir wollen ihnen nicht ins offene Messer laufen." Beim bislang in Kleve noch eher unbekannten Gegner warnt von Kuczkowski besonders vor einem Akteur. "Sie haben mit Henrik Gulden einen Spieler, der schon für den VfL Bochum ein Zweitligaspiel gemacht hat und der wesentlich mehr als nur Landesliga-Niveau besitzt", so "Kucze".

Bis auf Heinz-Josef Peters (Reizung im Knie) und Otman Maechouat (Urlaub) kann Thomas von Kuczkowski im morgigen Heimspiel mit allen Spielern planen.

(pets)
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