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Lokalsport
1. FC Kleve führt weiter die Tabelle der Landesliga an

Kleve. Gegen Union Nettetal, einen seiner schärfsten Verfolger, gewinnt der 1. FC mit 2:1. Nur in der Schlussphase wird es eng. Von Reinhard Pösel

Nasskalt war's auf den Höhen des Klever Bresserbergs gestern Nachmittag. 300 Zuschauer wollten sich die Partie zwischen dem Tabellenführer 1. FC Kleve und der um vier Punkte schlechter gestellten Union Nettetal nicht entgehen lassen. Eingeläutet wurde das Gipfeltreffen, das die Gastgeber mit 2:1 für sich entschieden, mit einer aufwändig vorbereiteten "Choreo" des Klever Fanclubs.

Dem 1. FC Kleve war von der ersten Minute des Spiels an anzumerken, dass sich dessen Spieler eine Menge vorgenommen hatten. Sie nahmen gleich das Heft des Handelns in die Hand, gingen dann allerdings mit der ersten Offensivaktion der Gäste in die Knie. Zunächst konnte Jan-Phillip Maaßen nicht klären, ein Gäste-Angreifer suchte den Kontakt mit Patrick Braun und fand ihn. Schiri Schwertfeger, der nur wenige Meter vom Tatort entfernt war und beste Sicht hatte, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Tom van Bergen ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte.

In der Folgezeit versteifte sich Nettetal noch stärker in der eigenen Hälfte. Kleve tat sich schwer, das feinmaschig gewebte Abwehrnetz mit spielerischen Mitteln zu überwinden. Häufig erreichte der letzte Pass nicht den Mitspieler. Optisch waren die Rot-Blauen überlegen, das Ergebnis jedoch sprach noch eine andere Sprache. Offensichtlich brauchte es einer Standardsituation, um das Bollwerk der Union ein erstes Mal zu knacken. Tim Haal lief in einen von Tiagram Garzajan an den kurzen Pfosten Eckball und drückte das Spielgerät mit dem Kopf platziert und unerreichbar für den Nettetaler Keeper in die Maschen (64.). Weitere Chancen folgten.

Das zuvor sehr stabile wirkende Abwehrgebilde bekam zunehmend mehr Risse. Eine dieser Lücken nutzte fünf Minuten nach dem Ausgleich Levon Kurikciyan mit einer wunderbaren Einzelaktion am vom Schützen aus gesehen rechten Strafraumeck. Dort legte er sich den Ball auf seinen starken Fuß und schlenzte ihn an Freund und Feind vorbei zum Klever 2:1 ins äußerste Toreck. In den letzten 20 Minuten des Spiels verloren die Klever die Kontrolle, doch letztendlich reichte es zum Erfolg.

1. FC Kleve: Horsmann - Maaßen, Braun, Haeger, Prause, Haal, Klein-Wiele, Hühner, Kurikciyan (86. Peters), Garzayan (90. Wetzels), Maehouat (46. Rybacki).

Quelle: RP
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