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Aufholjagd von BW Bienen geht weiter

Lokalsport: Aufholjagd von BW Bienen geht weiter
Der SV Rees (grüne Trikots) steckt weiter im tiefsten Abstiegskampf. Nun gab es eine Niederlage gegen den Spitzenreiter. FOTO: Pottgiesser
Niederrhein. Kreisliga A: Die Mannschaft von Trainer Rolf Sent setzt sich beim Schlusslicht Hamminkelner SV II mit 2:0 durch. Für den SV Werth und den SV Rees gibt es Rückschläge im Kampf um den Ligaverbleib. Beide Teams haben das Nachsehen. Von Torsten Tenbörg

Blau-Weiß Bienen sendet weiterhin deutliche Lebenszeichen im Abstiegskampf der Kreisliga A. Die Elf von Rolf Sent gewann gestern bei der Reserve des Hamminkelner SV mit 2:0 (0:0) und setzte ihre jüngste Aufholjagd fort. "Das sind sieben Punkte aus den letzten drei Spielen, darauf müssen wir weiter aufbauen", erklärte der BWB-Coach, dessen Team nun bis auf zwei Punkte an das rettende Ufer herangerückt ist.

Zunächst taten sich die Gäste beim Tabellenschlusslicht allerdings schwer. Der ungewohnte Kunstrasen und der teilweise heftige Wind setzte den Blau-Weißen zu. Heraus kam eine sehr zerfahrene Partie.

Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Bienener dann Feldvorteile. Eine Viertelstunde vor dem Ende verwandelte Jens Lamers eine Ecke direkt zur Führung. In der 86. Minute legten die Gäste nach und sorgten für die endgültige Entscheidung. Nach schöner Kombination über Philipp Buckermann und Jan Schüppel konnte Matthias Gebbing zum Endstand einnetzen. BW Bienen: Frericks - P. Buckermann, M. Buckermann, Schau, Janssen, Gebbing, Lodewick, Becker, Lamers, Bosmann (68. Lohman), Schüppel (88. Stadler).

Nach dem Überraschungscoup in der vergangenen Woche gegen Dingden gab es diesmal nichts Zählbares für den SV Rees im Heimspiel gegen den Tabellenführer DJK TuS Stenern. "Die Leistung war trotz des negativen Ergebnisses aber gut", meinte Trainer Bernd Franken, der für den Gegner pro Hälfte nur jeweils eine richtige Torchance gesehen hatte, nach dem 0:1 (0:0).

So klärte Philipp Bock in Durchgang eins auf der Linie. Nach dem Seitenwechsel nutzte der Liga-Primus seine Chance vom Punkt (65.). Ein Akteur der Gäste drehte sich in Christoph Rehm rein, der das Bein stehen ließ. Der Kontakt wurde gerne angenommen. Die Reeser Spieler monierten in dieser Szene allerdings, dass das Foul außerhalb der Strafraums stattgefunden hatte.

Die Hausherren hatten dann auch Pech, als Marco Cvetkovikj bei einem Schuss nur den Pfosten traf. Und auch bei einem Freistoß von Bastian Röös rettete das Aluminium für Stenern. "Wir hatten einfach nicht das Glück des Tüchtigen", haderte Franken, der aber weiterhin fest davon ausgeht, dass "wir die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen werden". SV Rees: Miller - Becker, Hagedorn, Ingelaat ((71. Hühner), Bock, Rehm (90. Ansah), Camara (75. Rehl), Cvetkovikj), Röös, Steinfeld, Lufrano.

Auch für den SV Werth spitzt sich die Lage im Abstiegskampf zu. Die Mannschaft von Holger Wieggers hat nach der 2:4 (0:1)-Heimniederlage gegen TuB Bocholt nur noch zwei Punkte Vorsprung vor BW Bienen - sprich dem ersten Abstiegsplatz.

"Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Leistung, Engagement und Laufbereitschaft haben absolut gestimmt", meinte der Werther Übungsleiter, der aber auch wusste, wieso es die Niederlage setzte. "Bocholt ist sicherlich eine spielstarke Mannschaft, aber die ersten drei Gegentore haben wir uns ja praktisch alle selber reingelegt. Das moniere ich jetzt schon seit Monaten. Würden uns nicht immer wieder diese individuellen krassen Fehler unterlaufen, wäre auch gegen TuB ein Pünktchen drin gewesen."

Ralph Vennemann verkürzte nach der Pause zum 1:2 (65.). Hendrik Verbücheln traf zum zwischenzeitlichen 2:3 (85.). Matthias Hübers hatte dann sogar die Chance auf den 3:3-Ausgleich, konnte die Kugel aber nicht versenken. Bocholt machte dann mit dem Treffer zum 2:4 kurz vor Schluss einen Strich unter die Partie. SV Werth: Heßling - Preuß, L. Hübers, van der Sande, Schlüter, Bonnes, Otten (76. Verbücheln), A. Hübers, Vennemann, Eißler (73. Möller), M. Hübers.

Quelle: RP
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