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Tennis
Bernd te Laak holt nach drei Stunden den Titel

Tennis: Bernd te Laak holt nach drei Stunden den Titel
Judith Bisselik gewann das Damen-Doppel der offenen Klasse zusammen mit Janike Vennemann. FOTO: privat
Emmerich. Emmericher Tennis-Stadtmeisterschaften sind ein voller Erfolg. Patricia Schnickers setzt sich bei den Damen durch.

Ein rundum positives Fazit zogen die Veranstalter der Emmericher Tennis-Stadtmeisterschaften. "Mit der Resonanz waren wir sehr zufrieden. 90 Teilnehmer hatten sich angemeldet, insgesamt gab es 116 Meldungen und etwa 150 Spiele wurden absolviert", sagte Martin Ulrich, der zusammen mit Cyprian Langen und Reiner Krieger für die Organisation verantwortlich war. "Besonders hervorzuheben war das gute Miteinander während des gesamten Turnierverlaufes, die hohe Zuschauerresonanz und die stets fairen Wettkämpfe. Auch das Wetter hat bis auf einen Regentag mitgespielt", stellte Ulrich fest.

Die Emmericher Titelkämpfe wurden als offizielles Leistungsklassenturnier ausgetragen. Somit hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, ihre individuelle Leistungsklasse zu verbessern. Rund 100 Zuschauer verfolgten den Finaltag auf der Anlage des TC RW. Höhepunkt war das hart umkämpfte Endspiel bei den Herren 50, das Bernd te Laak (Eintracht) nach drei Stunden Spielzeit mit 5:7, 7:5 und 10:8 gegen seinen Vereinskameraden Peter Evers gewann. Im zweiten Satz holte te Laak einen Rückstand von 1:5 auf und wehrte fünf Matchbälle ab. Peter Evers bestritt im Anschluss auch noch das Finale in der Doppelkonkurrenz, das aufgrund der Dunkelheit in der Halle ausgetragen wurde. Spannend war auch das Endspiel im Damen-Einzel der offenen Klasse, das Patricia Schnickers (TC RW) in drei Sätzen gegen Imke Köppe (Eintracht) gewann. Einen Doppelsieg feierte Petra Mies (TC RW), die sich bei den Damen 50 sowohl im Einzel als auch mit Monika Jonker im Doppel durchsetzte. Die Sieger und Platzierten erhielten lukrative Gutscheine, unter anderem vom Fitnessstudio FunSports.

Die Messung der Aufschlaggeschwindigkeit als Rahmenprogramm an zwei Turniertagen wurde zudem als gelungene Abwechslung gewertet. Es wurden Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometer erreicht. Auch habe sich das Schnuppertraining, das durch Jan Jonker und Peter Mies jeweils montags von 18 bis 20 Uhr geleitet wird, ausgezahlt, sagte Martin Ulrich. "So wurde in diesem Jahr erstmals eine Sonderkonkurrenz ins Leben gerufen, zu der sich insgesamt zehn Teilnehmer aus dem Kurs angemeldet hatten." Sport in Zahlen

(misch)
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