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Lokalsport
BV Wesel steht erneut mit leeren Händen da

Wesel. Der Abstieg in die Regionalliga ist für den BV Wesel Rot-Weiß kaum noch zu verhindern. Zum Start der Rückrunde unterlag der Badminton-Zweitligist ersatzgeschwächt ohne die angeschlagenen Stasa Poznanovic und Marco de Jager BW Wittorf zu Hause mit 3:5 und hält damit über Weihnachten weiterhin ohne einen einzigen Zähler die Rote Laterne in den Händen. "Wir brauchen uns nichts vormachen und können mit beiden Augen Richtung Regionalliga gucken", sagte BV-Kapitän Thorsten Hukriede. "Wir müssten ja wahrscheinlich mindestens fünf Spiele gewinnen, um noch jemanden einzuholen. Und das ist bei so starken Gegnern wie Berlin oder Langenfeld fast schon unmöglich."

Dabei hätten die Weseler gegen Wittorf sportlich nur drei Partien gewinnen müssen, um wenigstens den ersten Zähler einzufahren. Denn Stine Küspert von den Blau-Weißen verdrehte sich im Einzel gegen Annalena Diks das Knie, blieb mit starken Schmerzen liegen und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Auf Weseler Seite fühlten mit Annalena Diks und Jan-Felix Matulat gleich zwei Akteure besonders mit. Denn sie sind Doppel-, beziehungsweise Mixedpartner von Küspert, die aber wohl Glück im Unglück hatte und nach ersten Einschätzungen keine schwerwiegende Verletzung davon trug. "Auch heute war wieder mehr drin, aber es hat schon wieder nicht gereicht. Vielleicht hätten wir bei der Aufstellung auch mutiger sein und etwas anderes ausprobieren sollen", sagte Thorsten Hukriede.

Positiv fällt weiterhin auf, dass die Rot-Weißen keinen Ball verloren geben und der überschaubaren Anzahl an Zuschauern in der Weseler Rundsporthalle hochklassigen Sport bieten möchten. Doch am Ende stand die Mannschaft gestern eben einmal mehr mit leeren Händen da.

(an)
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