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Lokalsport
BWD geht ins schwierige zweite Jahr

Dingden. Volleyball: Zweitliga-Damen bauen in der neuen Saison auf den Zusammenhalt. Klassenerhalt als Ziel.

"Das zweite Jahr nach einem Aufstieg ist immer schwieriger", sagt Olaf Betting und erinnert an eine alte Weisheit im Sport. Der Trainer von BW Dingden geht mit den Blau-Weißen in eben dieses zweite Jahr in der Zweiten Volleyball-Bundesliga der Damen. Nach Rang acht lautet das Ziel erneut Klassenerhalt. Samstag geht es direkt zum nicht aufgestiegenen Meister Bayer Leverkusen.

Ehemalige Nationalspielerin, Erfahrung aus der Ersten Liga, niederländische Pokalsiegerin - so hat sich die Konkurrenz verstärkt. In Dingden rücken mit Greta Klein-Hitpaß (15 Jahre) und Lena Priebs (16) zwei junge Talente aus der Verbandsliga-Reserve auf - das war es mit Neuen. Demgegenüber stehen Mareen Fieblinger, Simone Winkelmann (beide Karriereende), Kathrin Pasel (USA-Stipendium), Anna Wißmann (Studium) und Simone Heynck (RC Borken), die nicht mehr dabei sind. "Wir sind in der Breite mit nur noch 13 Spielerinnen nicht mehr ganz so gut aufgestellt. Aber die Stammspielerinnen sind weiterhin dabei", berichtet Betting, der nach wie vor vom Zusammenhalt schwärmt: "Dieser tolle Mannschaftsgeist ist unsere große Stärke. In Dingden spielt niemand Volleyball für Geld, weil es das bei uns nicht gibt."

Zur guten Kameradschaft gesellt sich ein noch wichtigerer Punkt: Die Eingespieltheit. "Andere Vereine haben gute Spielerinnen dazubekommen und die Liga ist gerade in der unteren Hälfte wesentlich ausgeglichener", sagt Olaf Betting. "Aber diese neu formierten Mannschaften müssen sich auch erst einmal einspielen, wir nicht. Wir haben beim Giants' Cup und auch in den anderen Testspielen wieder gesehen, dass wir mit richtig guten Mannschaften mithalten können." Ein kleiner Nachteil im Vergleich zur letzten Spielzeit: "Unterschätzen wird uns niemand mehr. Auch deshalb wissen alle bei uns, dass sie noch ein Schippe darauflegen müssen."

BWD hat zum Start mit Leverkusen, Borken, Gladbeck und Oythe nicht weniger als die Top Vier der vergangenen Saison im Terminkalender. "Wir sind aber immer für eine Überraschung gut - gerade zu Beginn der Saison", sagt Betting. "Wir waren auch im letzten Jahr von den Top Fünf nicht so weit entfernt, haben Sätze und gegen Oythe ein Spiel gewonnen. Leverkusen ist nicht unser Maßstab. Aber wir gehen trotzdem auch in dieses schwere Auftaktprogramm optimistisch."

(an)
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