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Lokalsport
Der Kader des SV Hönnepel nimmt Formen an

Niederrhein. Der Fußball-Oberligist arbeitet mit Hochdruck an der Mannschaft für die kommende Saison. Keeper Weichelt geht. Von Reinhard Pösel

Andre Egink, Sportlicher Leiter des SV Hönnepel-Niedermörmter und in dieser Position ab der nächsten Saison für die erste wie die zweite Mannschaft der Gelb-Schwarzen verantwortlich, ist in diesen Tagen nahezu rund um die Uhr damit beschäftigt, den Oberliga-Kader für die kommende Saison zusammenstellen. Jedenfalls sind die Verantwortlichen an der Düffelsmühle zuversichtlich, dass sie mit ihrer ersten Mannschaft auch nächstes Jahr in der fünfthöchsten Fußballliga vertreten sein werden.

Um ein Jahr haben ihre Verträge verlängert Tarek Staude, Kai-Robin Schneider und Tim Seidel, auch Torwart Nico Hakfoort hat seine Zusage gegeben - er jedoch für zwei Jahre. Keine Einigung habe es hingegen mit der jetzigen Nummer eins im Mewes-Team, Tim Weichelt, gegeben. Der Grund dafür seien "unterschiedliche finanzielle Vorstellungen gewesen", wie Egink durchblicken ließ. Ein anderer Grund dafür liege aber auch darin, dass der SV Hö.-Nie. zukünftig bei der Besetzung seiner Mannschaften andere Schwerpunkte setzen wolle und sich auf junge, talentierte Spieler aus dem erweiterten lokalen Raum entlang der Rheinschiene konzentrieren wolle.

Dort sind auch die nächsten beiden Akteure zu Hause, die der Club an sich binden konnte. Der eine ist der 22-jährige Florian Grinth, der derzeit im zweiten Jahr die Offensive des Landesligisten Germania Gemen belebt. Der in Hemden beheimatete Fußballer verdiente sich seine ersten Meriten beim VfL Rhede in der U19-Niederrheinliga, wo er in der Saison 2012/13 mit 21 Toren zum Torschützenkönig avancierte. Zeitgleich brachte er es, ausgestattet mit einer vorzeitigen Seniorenerklärung, im Rheder Oberligateam auf bemerkenswerte 27 Einsätze und neun Tore. "Er hat ohne Zweifel das Zeug für die Oberliga", sagt Egink, der sich bei der Verpflichtung des Offensivmannes davon leiten ließ, eine Ergänzung zu Andre Trienenjost zu finden, auf dessen Tore sich der SV Hö.-Nie. verständlicherweise alleine nicht verlassen möchte.

19 Jahre jung ist Rene Krüßmann, Innenverteidiger von Fortuna Düsseldorf, der vor seinem Wechsel in die Landeshauptstadt bei Borussia Dortmund in der U17-Bundesliga spielte, anschließend jedoch wegen einer Verletzung längere Zeit pausieren musste. "Wie Untersuchungen jetzt bestätigt haben, ist er wieder voll belastbar und wird uns im Abwehrzentrum weiterhelfen", ist Egink überzeugt, der des Weiteren berichten konnte, dass Luca Plum ins Oberliga-Team befördert wird. Damit erfährt der 20-Jährige für seine Leistungen im Landesliga-Team eine ähnliche Belohnung wie bereits Staude und Schneider.

"Damit sind unsere Planungen aber noch nicht abgeschlossen", sagt Egink, der nach eigener Aussage noch weitere Gespräche in der Pipeline habe.

Quelle: RP
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