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Lokalsport
Der VfB ist der Verlierer des Spieltages

Emmerich. Kreisliga A: Der VfB Rheingold Emmerich bleibt nach der 2:3-Heimniederlage gegen den SC Westfalia Anholt auf dem fünftletzten Tabellenplatz. Besonders schlimm für die formschwachen Hausherren: die Konkurrenz punktete. Von Torsten Tenbörg

Der VfB Rheingold Emmerich ist erneut der Verlierer des Spieltags in der Kreisliga A. Nicht nur dass die Emmericher Fußballer im Heimspiel gegen den SC Westfalia Anholt mit 2:3 (0:0) den Kürzeren zogen, auch die direkte Konkurrenz konnte punkten. Somit bleibt der VfB Rheingold zwei Spieltage vor Saisonende auf dem fünftletzten Tabellenplatz, der den Abstieg aus dem Kreisliga-Oberhaus bedeuten könnte. "Nach oben brauchen wir nicht mehr zu schauen", meint Rheingold-Trainer Dirk Scholten angesichts von nun fünf Punkten Rückstand auf den vor ihm platzierten SV Brünen. "Es kann nur noch darum gehen, den fünftletzten Platz zu festigen."

Dabei hatte der VfB Rheingold vor knapp drei Wochen noch drei Kicker eigens für den Abstiegskampf zum Verein gelotst. Mathias Pfände, David und Pascal Lohmann sollten dem Club helfen, den Absturz in die Kreisliga B zu verhindern. Doch nach zwei anfänglichen Siegen folgte die Tristesse beim glatten 1:4 gegen den SV Rees. Und auch gegen die Westfalia langte es nicht zu einem dringend benötigten Punktgewinn.

Gegen Westfalia Anholt spielten die Hausherren alles andere als überragend, aber eigentlich hatten sie den Gegner zunächst im Griff. Den Gästen war deutlich anzumerken, dass sie in der Begegnung auf sieben etatmäßige Stammspieler verzichten mussten.

"Nach der Pause haben wir dann aber einen richtig guten Ball gespielt", so Westfalia-Coach Thomas Driever, der sich nach Toren von Tugay Haberci (51.), Torsten Bongers (62.) und dem kurz zuvor eingewechselten Felix Schirrmacher (63.) über eine 3:0-Führung seiner Elf freuen konnte. "Danach haben wir aber leider die Konter nicht mehr wirklich gut ausgespielt."

Sein Pedant auf Emmericher Seiten, Dirk Scholten, hingegen musste fassungslos mit anschauen, wie seine Mannschaft nach der Pause komplett die Ordnung verlor und kaum noch Paroli bot.

Wirklich spannend wurde es auf der Platzanlage am Eugen-Reintjes-Stadion dann nicht mehr. Tino Giesen erzielte zwar das 1:3 (67.), doch der Treffer zum 2:3 von David Lohmann fiel erst in der dritten Minute der Nachspielzeit. "Insgesamt war das über die 90 Minuten zu wenig im Abstiegskampf. Denn ich behaupte mal, dass es noch nie so einfach war, Anholt zu schlagen", so Scholten.

Driever hingegen freute sich über den ersten Dreier nach vier sieglosen Spielen: "Das wurde langsam auch Zeit."

VfB Rheingold: Beier - D. Lohmann, Voetmann, P. Lohmann, Wolff, Wunder, Elspaß (46. Hammerschmidt), Evers, Giesen, Mujabasic (80. Stein), Toru (81. Beikirch).

Westfalia Anholt: Terstegen - Meyer (45. Muksati), van Hal, Hakvoort (70. Bortels), Paus, Pastoors (55. Schirrmacher), Haberci, Daniels, Bongers, Alofs.

Quelle: RP
 
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